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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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krates, gewöhnlich mit den sanftesten Lauten, wie Spartenmit Flöten, seinen Krieg ansing, ja sogar fortführte, um,gleich jenem, bei sich zu bleiben; sie besorgte daher auch die-sesmal, daß der Flötentert eine Kriegserklärung gegen dieweibliche Regierform enthalte, die ihre Arbeitbezirke nachWaschwassern, wie das jetzige Baiern seine Landkreise nachFlüssen, eintheilt.Aus welcher Tonart, fluchte daher derAdvokat öfters, soll nun ein Ehemann sein Stück spie-len, wenn zuletzt die weiche wie die harte klingt, frag' ichjeden?"

Aber diesesmal war er gerade mit der größten Mildeauf nichts Hartes ausgewesen, sondern aus eine Vorrede zueinem richtigen Erziehsystem kindlicher Leiber. Denn er fuhrnach ihrer Antwort fort:damit erfreuest du mich wahrhaft.Hätten wir Kinder, so seh' ich, du würdest sie nach deinerMethode immer waschen und zwar kalt und über den gan-zen Leib; das aber stärkte, da es so wärmte." Sie hieltohne alle Antwort blos die Hände zum Siegen gefaltet indie Höhe, wie jener biblische Prophet; denn ein kaltes Ba-den der Kinder war ihr nichts als ein Blutbad durch einenHerodes. Viel Heller setzte jetzt Firmian seine Abhärt- undAbgleichmethode der Erziehung ins Licht: viel heißer sträubtesich die Frau mit allem ihren Gefieder dagegen auf, bis beideendlich durch gegenseitige geschickte Entwicklung des männli-chen und deS weiblichen Erziehwesenö weit genug gekommenwären, um als ein paar Zephyrstürme gegen einander auf-zustehen, hätte nicht der Ehemann die Frage wie einen herr-lichen Freischuß gethan: Wetter! haben wir denn Kinder?Warum machen wir uns denn vor einander selber lächerlich? Lenette versetzte: ich sprach nur von fremden Kindern.