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Also, wie gesagt, brach kein Krieg aus, sondern vielmehrder friedliche Sonntag herein sammt den Gästen, die dashalbirte warme Herz oder Schwein der babylonischen Hure,oder des Kardinalprotektors, gewinnen und verspeisen wollen.Es war überhaupt, als wenn jetzo ein günstiger Stern derdrei Weisen auf diesem Haus voll Hausarme stehen wollte;denn schon Freitags zuvor hatte ein Sturmwind den halbenRaths-Forst glücklicher Weise eingerifsen und für alle Armeden Advent-Weg so glänzend mit Zweigen und den daranHangenden Bäumen überstreuet, daß die ganze Forstdiener-schaft der Aehrenlese einer solchen Weinernte nicht zu weh-ren vermochte; seit Jahren lag im Merbitzerschen Hause nichtso viel Holz als am Sonntage, theils gekauftes, theils kühngeholtes.
Ist nun schon an sich ein Sonntag der Sonnen-, Mond-und Sternentag in einer Armenkaserne, wo der Mensch seinePaar Bissen, seine Paar Glanzkleider, seine zwölf Sitz- undzwölf Licgstunden hat und die nöthigcn Nachbarn zum Ge-spräch: so läßt sich wol denken, wie vollends in MerbitzerSHause der Sonntag ausgetreten, wo jedermann ein halbesSchwein schon so ausgemacht und umsonst im Maule hatte,als vorher die Predigt im Ohr, weil der vornehmste Mieth-mann im Hause die Kronfeierlichkeiten als Schützen-Sou-verän nirgends begehen wollte als am Tische unter lauterHandwerkern.
Schon vor dem ersten Kirchengeläute war die alte Sa-bel da. Der Kronschatz des Schießkönigs vertrug es ganzwohl, sie als Erbküchenmeisterin neben der Königin Lenettefür einige Kreuzer und einige Nebcnteller anzustellen. DerKönigin selber kam jene überflüssig und wie eine Neben-
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