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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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daß ihm dann der Petz gewiß Lleibe im Bärenfang; und ersparte sich also bis zuletzt das Gucken in diesen aus. Esist historisch gewiß, daß er ein Frisireisen ergriff, um mitdiesem Visitireisen den Kubikinhalt des finstern VerschlagSzu messen. Drinnen schwenkt' er im Dunkeln die Zangewagrecht, stieß aber an nichts. Daraus schob er die Sondeoder den Sucher in mehr als einen Ort hinein, zuerst insBette, dann unter das Bette, brauchte aber jedesmal dieVorsicht, daß er die Beißzange, die nicht glühend war, auf-und zudrückte, falls etwa» eine Locke im Finstern zwischendie beiden Tellereisen siele. Der Kloben sing nur Luft.Jetzt kam er an einen Wand- und Kleiderschrank, dessenThüre seit sechs Jahren ausklaffte; denn da in diesem lüdcr-lichen Haushalten der Schlüssel vor eben so vielen Jahrenverloren war, so mußte das Einschnappen des Schlosses ver-hütet werden; aber heute war die Thüre eng angezogen ^der schwitzende Venner that's und stand darin. Der Kräus-ler drückte sie gar ins Schloß hinein und jetzo war dasZuggarn über die Wachtel gezogen.

Er konnte nun ruhig machen, was er wollte, und allenGeschäften gelassen vorstehen; denn der Venner konnte nicht'raus.

Er sandte die blutrothe widerbellende Sophia an denSchlosser und dessen Mauerbrecher ab; sie war aber des fe-sten Vorsatzes, blos eine Lüge statt des Schlossers mitzu-bringen. Nach ihrem Abmarsch holt' er den Altreis Fechtherab, damit dieser zugleich der Zeuge und der Meßhelserdessen wäre, was er im Schilde führte. Der Schuhstickerschlich in die Stube nach. Der Hektiker ging in den Kana-rienbauer hinaus und redete den im Bauer selber inhaftirten

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