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nichts zur Entschuldigung seines Fehlers mehr übrig, als dieVergrößerung desselben — er umhalsete demnach die mar-morne Göttin.... Aber es steht mir eine Bemerkungim Weg, die ich vorher machen muß. Viele gute Schönenbeschirmen nämlich ihr Versagen durch Gewähren; sie lei-sten, um sich sür ihren tugendhaften Feldzug selber zu be-solden, in kleinern Dingen keinen Widerstand, sie geben mehreBesitzthümer und Verschanzungen von Kleidern und WortenPreis, um geschickt dem Feinde — zuvor zu kommen und zubegegnen, so wie kluge Kommandanten die Vorstädte ab-brennen, um oben in ihrer Festung besser zu fechten. —
Ich machte diese Reflexion blos, um zu bemerken, daßsie auf Lcnetten gar nicht passe. Sie hätte mit ihrem en-gelreinen Geiste und Körper gerade zu in den Himmel ein-treten können, ohne sich erst umzukleiden; sie konnte ihr Auge,ihr Herz, ihren Anzug, alles mit hinauf nehmen, nur ihreZunge nicht, die ungebildet und unbedachtsam war. Siesträubte sich also gegen die Hausdieberei, die Everard anihren Lippen verüben wollte, auf eine Art, die für einen sokleinen Obstdiebstahl zu ernsthaft und zu unhöflich war, unddie eS nicht so sehr gewesen wäre, wenn Lenette sich desSchulraths grelle Weissagungen von Rosa hätte aus demKopfe schlagen können.
Rosa hatte auf einen angenehmer» Grad der Weigerunggerechnet. Seine Hartnäckigkeit half ihm nichts — gegendie größere. Ein Mückenschwarm von leidenschaftlichen Ent-schlüssen saus'te betäubend um ihn. Aber da sie endlich
sagte — sie wird's vom Schulrath haben-„gnädiger
„Herr, eS steht ja in den h. 10 Geboten, du sollt dich nicht„lassen gelüsten nach deines Nächsten Weib:" so thät er aus