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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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auf den wehrlosen Everard eindringen es nicht zu ver-bergen, daß Lenette den ganzen Abend an die etwas rohenund freien Zeichnungen, die ihr der Schulrath Stiefel vonden Kriegsschauplätzen aller Wüstlinge, und besonders desgegenwärtigen, mit einer sehr breiten Reißkohle vorgezogenhatte, im Kopfe aufbreitete und über jeden Rück- und Vor-schritt Rosa'S argwöhnisch stutzte.

Und doch werd' ich jetzo dem armen Schelm mit jedemWorte schaden, das ich weiter schreibe; ja viele Damen, dieaus den salischen Gesetzen oder aus Meiners wußten, daßman sonst gerade so viele Strafgelder geben mußte, wen»man die weiblichen Finger berührte, als wenn man denmännlichen Mittlern weghieb nämlich 15 Schillingediese Damen, die schon über Rosa'S Finger-Drücken sich sosehr ereifert haben und eS strafen wollen, diese werden voll-ends nicht zu versöhnen seyn, wenn ich fortfahre, weil sieaus LluIIet*) wissen, daß sonst Leute, die wider fremdenWillen küßten, durch Urthel und Recht Landes verwiesenwurden. Ja viele jetzige Weiber beharren noch auf derStrenge der altdeutschen Pandekten und verweisen den Lip-pendieb da in den Rechten**) Landesverweisung undVerstrickung an Einen Ort einander ablösen und ersetzenzwar nicht aus dem Zimmer, aber sie zwingen ihn doch dar-in zu bleiben; auf ähnliche Art verurtheilen sie einen Schuld-ner, dem sie ihr Herz gegeben, und der's gar behalten will,zum Einlager im Torus.

Der aufspringende Rosa hatte nach seinem Fehlsprunge

Dessen inti'Otllietion llrms l'liistoli'e c!e VrrinieiiiLre.

**) Art. 159. P. G. O.