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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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Fahrgleis; aber Firmian dachte:jammern kann sie laut gc-nug, aber jubiliren nicht, wenn unser einer mit Hechtenund Zeptern unter den Armen heimkehrt!" Gerade sowar die Ehefrau des zärtlichen Racine, als dieser einengeschenkten langen Beutel mit I.oui8 XVI. d'or in dieStube warf.

Woher habt ihr, liebe Weiber, die Unart her, daßihr gerade, wenn der Eheherr gute Nachrichten oder Ge-schenke bringt, einen unausstehlichen Kaltsinn gegen seineFracht auskramt, und daß in euch gerade, wenn das Schick-sal den Wein eurer Freude blühen lasset, die Fässer mitdem alten trübe werden? Kommt's von euerer Sitte, aneuch, wie euer Ebenbild, der Mond, nur die eine Seite zuzeigen, oder von einer mürrischen Laune gegen das Schick-sal, oder von einem süßen übcrströmenden Freudengefühl,welches das Herz zu voll macht und die Zunge zu schwer? Ich glaube, cs kommt oft von allem auf einmal her.Bei Männern und auch bei Weibern, immer bei einemunter Tausenden kann's noch von der melancholischenBetrachtung über die Haifische kommen, die uns den Armabrcißen, mit dem wir unten im finstern Meer vier Perlender Freude beklommen und athemlos sammeln; oder von einernoch Liefern Frage: ist nicht die innigere Wonne nur einOelblatt, das uns eine Taube über unsere um uns brausendeausgedehnte Sündfluth hereinträgt*) und das sie aus demfernen hoch über die Fluthen steigenden sonnenhellen Para-

*) Bellarmin und die Rabbinen sage», daß die Taube dasBlatt, das sie dem Noah zutrug, aus dem Paradies ab-geblattet, das zu hoch für die Sündfluth lag.