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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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zogen sich in Morgenncbel zusammen diese in Abcndwol-ken diese in Regenschauer.Es geht manchem armenTeufel zu hart" sagt' er. Hätt' er eine lustige Frau ge-habt, er hätt' es nicht gesagt; aber eine Kreuzschlepperin vollJeremiaden, eine elegische Dichterin voll Hiobiaden war sel-ber ein zweites Kreuz.

Er durchsann nun alles; er hatte kaum so viel, um denkünftigen Kalender zu kaufen oder einen Bund Hambur-ger Federn (denn seine Satiren erschöpften weniger seineKräfte, als die Flederwische LenettenS, so daß er manchmalden gerötheten Pfeifenansatz des Pelzstiefels zu einem Schreib-kiel verschneiden wollte) er wollte gern Teller in Nähr-mittel (es waren aber keine da) verwandeln und den Gal-liern nachschlagen, die ein rundes Stück Brod anfangs zumTeller, dann zum Nachefsen verbrauchten, oder gar den Hun-nen, die ihren Sattel von Fleisch, den sie gahr ritten, nach-her verspeiseten seine Halbstiefeln mußten für das bevor-stehende Schwenkschießcn zum drittenmal vorgeschuhet undabbreviret werden, und es war nichts dazu da, als der ArtistFecht er hatte an jenem großen Tage überhaupt nichtsanzuziehen, nichts einzustecken, und weder im Beutel etwas,noch im Kugelsack, noch im Pulverhorn. . . .

Ein Mensch treibe nur absichtlich seine Angst aufsHöchste: so fället der Trost plötzlich, wie ein warmer Re-gentropfen, vom Himmel in sein Herz. Siebenkäs kate-chisirte sich jetzt schärfer, was ihn denn eigentlich peinige:nichts als die Furcht, auf dem Schießgraben ohne Geld, ohnePulver und Blei und ohne die dritte Abbreviatur der Stie-feln zu erscheinen.Weiter nichts?" antwortet' er.Waswill mich denn zwingen, überhaupt zu erscheinen? Ich