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zogen sich in Morgenncbel zusammen — diese in Abcndwol-ken — diese in Regenschauer. „Es geht manchem armenTeufel zu hart" sagt' er. Hätt' er eine lustige Frau ge-habt, er hätt' es nicht gesagt; aber eine Kreuzschlepperin vollJeremiaden, eine elegische Dichterin voll Hiobiaden war sel-ber ein zweites Kreuz.
Er durchsann nun alles; er hatte kaum so viel, um denkünftigen Kalender zu kaufen — oder einen Bund Hambur-ger Federn (denn seine Satiren erschöpften weniger seineKräfte, als die Flederwische LenettenS, so daß er manchmalden gerötheten Pfeifenansatz des Pelzstiefels zu einem Schreib-kiel verschneiden wollte) — er wollte gern Teller in Nähr-mittel (es waren aber keine da) verwandeln und den Gal-liern nachschlagen, die ein rundes Stück Brod anfangs zumTeller, dann zum Nachefsen verbrauchten, oder gar den Hun-nen, die ihren Sattel von Fleisch, den sie gahr ritten, nach-her verspeiseten — seine Halbstiefeln mußten für das bevor-stehende Schwenkschießcn zum drittenmal vorgeschuhet undabbreviret werden, und es war nichts dazu da, als der ArtistFecht — er hatte an jenem großen Tage überhaupt nichtsanzuziehen, nichts einzustecken, und weder im Beutel etwas,noch im Kugelsack, noch im Pulverhorn. . . .
Ein Mensch treibe nur absichtlich seine Angst aufsHöchste: so fället der Trost plötzlich, wie ein warmer Re-gentropfen, vom Himmel in sein Herz. — Siebenkäs kate-chisirte sich jetzt schärfer, was ihn denn eigentlich peinige:nichts als die Furcht, auf dem Schießgraben ohne Geld, ohnePulver und Blei und ohne die dritte Abbreviatur der Stie-feln zu erscheinen. „Weiter nichts?" antwortet' er. „Waswill mich denn zwingen, überhaupt zu erscheinen? Ich