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grillirtcö Trauerkleid, und da sie eben darum in Rührungkam — und da sie auf einmal die wärmsten Predigten gegenalles Verpfänden großer Möbeln hielt — und da er so klarersah, ihre vorige Kälte fei keine künstliche: so mußt' erleider alles, so wußt' er das Herbste, was kein Philosoph
mit seinen süßen Tropfen mildern und versetzen kann-
nämlich:
entweder sie lieb' ihn nicht mehr, oder sie Hab' ihn
nie geliebt.
Nun waren die Flechsen seinen Armen entzweigeschnitten,die sonst daS Unglück wegstcmmtcn; er konnte in der Ent-kräftung des (geistigen) Faulfiebers nichts sagen als das:„mache, was du willt; mir gilt's nun gleich." — Darüberging sie froh und eilig hinaus zur alten Sabel, kam abersogleich wieder zurück. Dieß war ihm lieb, er konnte, seitdrei Augenblicken viel tiefer vom Schmerze angefressen, nochdaS Bittere mit den ruhigen Worten nachholen: „lege doch„dein Myrtenkränzchen mit zum Blumenstrauß, so fällt er„etwas mehr ins Geld und Gewicht, da daö Kränzchen wirk-lich so schön gearbeitet ist als meine welschen Blumen nim-mermehr."
„Mein Brautkränzchen? — rief Lenette zornig errö-„thend, und zwei harte Thränen entschossen ihr — nein, das„geb' ich absolut nicht her, ich nehm' cs in den Sarg mit,„wie meine selige Mutter. — Hast du eS nicht selber an„meinem Ehrentage in die Hand genommen, da ich's unter„dem Frisiren herunter gethan und auf den Tisch gelegt,„und hast selber gesagt, es sei dir so wichtig (ich habe die„Worte genau gemerkt), ja lieber als die Trauung? Nein,