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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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sagte er dazu; aber die Frau bat ihn um Gotteswillcn:dasSchaukelpferd (sagte sie, als es in den Psandstall gezogenwerden sollte) und der Stechheber stechen zu weit aus derSchürze und auö dem Korbe heraus, und im Mondscheinkann'S jeder sehen thu' mir um Gotteswillen die Schandenicht an!"

Und doch mußte etwas fort; Firmian sagte in einer son-derbaren, schneidenden und gerührten Laune:sepn muß cs das Schicksal trommelt wie Prizel §) unten auf der Trom-mel und der Hafer springt in die Höhe wir müssen abereinmal vom Trommelfelle fressen."

Alles, sagte sie erschöpft, nur nichts Bauschendeslaß mich selber suchen." Sie suchte, zog die oberste Schub-lade der Kommode und hob einen Strauß von italiänischenBlumen empor und sagte:lieber das da!" und weinte nichtund lächelte nicht. Er hatt' es oft gesehen, aber da er ihr'öselber am vorigen Neujahr- und Verlobungtage als seinerVerlobten geschenkt hatte, und da es so romantisch schön war eine weiße Rose, zwei rothc RosenknoSpcn und ein Ein-faßgewächse von Vergißmeinnicht setzten den bunten Nach-schatten einer abgewelkten Flora zusammen so hatten sichalle Fibern seines empfindlichen Herzens vor der Entäuße-rung dieses bunten Schaugerichtö aus einer reichern frohernZeit gesträubt. Dieses verzichtende, duldsame Hingeben des

*) Man muß gelesen haben, daß PrizclinS Bataillcnpferde andie trommelnde Schlacht so gewöhnt, daß er ihren Haferauf die Trommel schüttet, und auf deren zweitem Felle un-ten trommelt, während sie vom ersten das hüpfende Futterfressen.