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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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die jüdischen Feste bezeichnet werden, sogar bis auf dieStunde ihrer Dauer, oder in Zeitungen, oder durch Aus-rufer verkündigt und in Schulen eingeprägt? Unsere Fest-kalender braucht freilich der Jude nicht, da wir ihm zu Ge-fallen gern jeden Sonntag verschieben und aussetzen und war'es der erste im Jahr, das Fest der jüdischen Beschneidung,und er wird deshalb auch künftig, wenn die jüdische Univer-salmonarchie wirklich eintritt, seinem Judenkalendcr keinenChristenkalendcr anhängcn, wie wir jetzo dem christlichendenjüdischen; aber die Notwendigkeit, den Christen schon inSchulen die jüdischen Festzciten und ihre religiösen Gebräuchemehr einzuschärfen, wird erst künftig recht einleuchtcn, wenndie Juden endlich Deutschland zu ihrem gelobten Lande er-hoben und uns den Kreuz- und Rückzug in das astatische zueinem heiligen Grabe und einem heiligen Schädelbcrge übriggelassen haben.

Gleichwvl sollten wir nicht (wünsch' ich, um diese Ab-schweifung mit einer zu schließen) künftig, wenn wir diechristlichen Zähler jüdischer Nenner werden, als neue Kreuz-zügler das Palästina wieder suchen, nach welchem die Judenselber wenig fragen und jagen. Gewiß werden sie künftiggegen uns weit mehr Geist der Duldung, beweisen, als wirsonst leider gegen sie gezeigt: eben ihr Handelsgeist, den manihnen bisher so sehr verdacht und aufgcrückt, wird sich zueinem Schutzgeiste für uns arme Christen aufstellen und sichunserer annehmen, da wir ihnen zum Abkaufen und Ver-speisen der weggeworfencn unpräparirtcn Hinterviertel deöViehes (sie dürfen ohne Ausädcrung ja blos die Border-theilc genießen) so unentbehrlich sind. Wer anders als