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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Ihre beiderseitige Zcntralkaffe, die sich in seiner baum-wollenen grün-gelben Börse und in ihrer angehangenen brei-ten Geldtasche aufhielt, mochte sich auf drei Groschen gutGeld belaufen. Abends sollte ein Groschenbrod für die Bar-schaft geholt werden und der Rest des metallischen Samensmußte morgen als Saat des Früh- und deö Mittagstückeöausgeworfen werden. Das Laufmädchen lies nach Brodaus; kam aber wieder mit dem Groschen und mit der Hiobs-post:es liege so spät nichts mehr auf allen Bäckerläden alsZweigroschenbrode der Vater (der Altreis Fecht) habeauch nichts bekommen." Das war eben erwünscht: der Ad-vokat konnte mit dem Schuster in Compagnie treten und so,indem beide ^ssocies ihre zwei Groschen in Eine Kaffe leg-ten, leicht den Zweigroschenlaib erstehen. Die Fechtischenwurden befragt; der Schuster, der gar kein Geheimniß ausseinen täglichen Falliments machte, repartirte:von Herzemgern! es soll ihn Gott strafen, verzeih' es ihm Gott, wenner und sein Lumpenpack heute etwas gefressen oder etwasins Maul genommen hätten als Schuhdraht." Kurz, dieVereinigung des gelehrten Standes mit dem dritten hob denBrodmangel, und die 2 Bündner wogen den zersägten Laibaus einer billigen Wage gleich, aus der die Waare zugleich

der Gewicht- und Passirstein war.-Ach! ihr Reichen!

ihr wisset auf eueren Himmelbrod-Wägen nicht, wie unent-behrlich der Armuth kleine Gewichte, Apothekerwagen, Heller-brode, eine Mahlzeit für 8 Kreuzer, wofür noch das Hemdeunter dem Essen gewaschen wird *), und ein Brodschnitthandel

Solche liest»,n-ateiii-8 für Bettler gibt's in London.