„ten und Zeiten ist die Luft am meisten verdorben, voll üb-ersetzten Phlogiston und der Windsächel bedürftig. Ja die„Natur tritt hierin über alle Dämme der Kunst; denn wie-„wol viele europäische Weiber den amerikanischen, die, um„zu schweigen, den Mund voll Wasser nehmen, es nachzuthun„versuchten und daher bei Besuchen ihn mit Thee oder Kaffe„Vollmachten: so that doch gerade die Flüssigkeit dem wahren„weiblichen Sprechen mehr Vorschub als Abbruch.
„Ich bin hierin,, hoff'ich, weit entfernt von jenen eng-brüstigen Telcologen, die jedem großen Sonnengange der„Natur noch kleine Holzwege und Endabsichten unterschieben„und vorstecken; solchen mag eS geziemen — ich aber schäme„mich — zu vermuthen, daß das OSzilliren der weiblichen„Zungen, deren Nutzen sich genugsam durch die Bewegung„der Luft erweiset, vielleicht dazu diene, irgend einen Sinn„oder Gedanken geistiger Wesen — z. B. der weiblichen Seele„selber — auszudrücken als Typus. Daö gehöret unter die Dinge,„von denen Kant sagt, daß man sie weder behaupten noch„widerlegen kann. Ja ich wollte eher glauben, daß dasRe-„den ein Zeichen sei, daß das Denken und innere Thätigscyn„aufhöret, wie in einer guten Mühle die Warnglocke nicht„eher klingeln darf, als bis jene kein Getraide mehr zu mah-nen hat. — Jeder Ehemann weiß auch, daß die Zunge noch„darum in den weiblichen Kopf eingeheftet worden, damit sie„durch ihren Klang richtig ansage, wenn darin ein Wider-Spruch, etwas Unregelmäßiges oder etwas Unmögliches herr-schet*). So hat auch H. Müller in seiner Rechenmaschine
Denn es wird besonders der Frau viel leichter, nachzuge-