„Adel anö Licht; warum werden aber deutsche Originalwcrke„und dieser Kalender selber nicht auch Sprachgelehrten und„Schulmännern in die Hände gegeben in einer guten latei-nischen, aber treuen (Übersetzung? Sie sind gewiß die ersten,„welche die Ähnlichkeit (in der Ode) zwischen Namler und„Horaz bemerken würden, wäre jener verdolmetscht. Rezen-sent gesteht gern, daß er immer große Bedenklichkeiten dar-„über gehabt, daß man Klopstocks Mcssiade nur in zwei Recht-schreibungen geliefert, in der alten und in seiner — daß„aber weder an eine lateinische Ausgabe sür Schulleute —„denn Lcssing hat in seinen vermischten Schriften kaum die„Anrufung übersetzt — noch an eine im Kurialstpl für die„Juristen, noch an eine im planen prosaischen sür Meßkünst-„lcr, oder an eine im Judendeutsch für das Judenthum ge-macht worden." ....
So weit hatt' er'S; aber dann mußt' er aushören, weileine Hausjungfer nicht aufhörte, sondern immer wiederholte,was ihre Frau — die Seckelmeisterin — wiederholet hatte,wie nämlich die Nachthaube gesteckt werden sollte: zwanzigmale entwarf sie den Karton und Vorriß der Haube unddrang auf Eiligkeit. Lenette beantwortete und vergalt alleihre Tautologien mit ähnlichen. Kaum hatte die Hauöjung-fer die Thüre zugcmacht, so sagte der Rezensent: „Ich habe„nicht ein Wort geschrieben, so lang die Windmühle da klap-perte. Lenette, ist's denn eine gänzliche Unmöglichkeit, daß„ein Weib sagt, cö ist vier Uhr, anstatt zu sagen, es hat„vier Viertel auf vier Uhr geschlagen? — Kann keine sagen,„morgen ist der Kopf-Lumpen fertig und damit gut? Kann„keine sage», einen OrtSthalcr verlang' ich dafür und damit„gut? Keine, lauf Sie morgen wieder herauf und damit