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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
226
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Adel anö Licht; warum werden aber deutsche Originalwcrkeund dieser Kalender selber nicht auch Sprachgelehrten undSchulmännern in die Hände gegeben in einer guten latei-nischen, aber treuen (Übersetzung? Sie sind gewiß die ersten,welche die Ähnlichkeit (in der Ode) zwischen Namler undHoraz bemerken würden, wäre jener verdolmetscht. Rezen-sent gesteht gern, daß er immer große Bedenklichkeiten dar-über gehabt, daß man Klopstocks Mcssiade nur in zwei Recht-schreibungen geliefert, in der alten und in seiner daßaber weder an eine lateinische Ausgabe sür Schulleutedenn Lcssing hat in seinen vermischten Schriften kaum dieAnrufung übersetzt noch an eine im Kurialstpl für dieJuristen, noch an eine im planen prosaischen sür Meßkünst-lcr, oder an eine im Judendeutsch für das Judenthum ge-macht worden." ....

So weit hatt' er'S; aber dann mußt' er aushören, weileine Hausjungfer nicht aufhörte, sondern immer wiederholte,was ihre Frau die Seckelmeisterin wiederholet hatte,wie nämlich die Nachthaube gesteckt werden sollte: zwanzigmale entwarf sie den Karton und Vorriß der Haube unddrang auf Eiligkeit. Lenette beantwortete und vergalt alleihre Tautologien mit ähnlichen. Kaum hatte die Hauöjung-fer die Thüre zugcmacht, so sagte der Rezensent:Ich habenicht ein Wort geschrieben, so lang die Windmühle da klap-perte. Lenette, ist's denn eine gänzliche Unmöglichkeit, daßein Weib sagt, ist vier Uhr, anstatt zu sagen, es hatvier Viertel auf vier Uhr geschlagen? Kann keine sagen,morgen ist der Kopf-Lumpen fertig und damit gut? Kannkeine sage», einen OrtSthalcr verlang' ich dafür und damitgut? Keine, lauf Sie morgen wieder herauf und damit