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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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und ihr wartendes Anflaucrn auf sein Herumgehen matteteihn und seine Ideen entsetzlich ab. Anfangs bewies er rechtgroße Geduld, so viel als ein Ehemann nur hat, nämlicheine kurze; aber da er's lange im Stillen übersonnen hatte,daß er und das Publikum unter dem Stuben-Wiren miteinander leiden und daß eine ganze Nachwelt von einem Be-sen abhange, der so bequem Nachmittags arbeiten konnte,wenn er blos die Akten vornehme: so platzte die zornigeGeschwulst plötzlich entzwei, er wurde toll, d. h. toller, sprangvor sie hin und sagte:den Henker noch einmal! ich merk'dich schon: du passest auf mein Laufen. Erschlage michlieber in der Güte und zeitig Hunger und Aergcrnißreiben mich ohnedieß vor Ostern auf. Bei Gott! ich fassenichts; sie steht so klar, daß mein Buch unser Speise-schrank wird, woraus ganze Brodspcnden herausfallenund doch hält sic mir den ganzen Morgen die Hand, daßnichts fertig wird. Ich sitze schon so lange aus dem Nest undhabe noch nichts heraus als den Bogen lL, wo ich die Him-melfahrt der Gerechtigkeit beschreibe (p. 69) Lenette!

ach Lenette!"-Wie ich'S aber auch mache, sagte sie,

ist's nicht recht. Sv lasse mich ordentlich kehren wie andereWeiber." Sie fragte ihn noch unschuldig, warum ihn dennder Buchbinderjungc daö sind meine Worte, nicht ihre der den ganzen Tag auf einer Kindcrgeige phantasirteund AleranderS-Feste auf ihr setzte und hatte, nicht störe mitseinen gellenden unharmonischen Fortschreitungen, und warumer das neuliche Essen-Kehren besser als das Stuben-Kehrenhabe leiden können. Da er's nun in solcher Eile nicht inseinen Kräften hatte, den großen Unterschied mit wenigenWorten aus einander zu setzen: so fuhr er lieber wieder auf