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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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und sagte:ich soll dir hier lange Reden gratis halten unddort entgeht mir ein OrtSthalcr nach dem andern Him-mcl! Kreuz! Wetter! Das bürgerliche Recht, die römischenPandekten, lassen nicht einmal einen Kupferschmidt in eineGasse ziehen, worin ein Professor arbeitet und meineFrau will härter seyn als ein alter Jurist? ja will der

Kupfcrschmidt selber seyn?-Lenette, schau', ich frage

wahrlich den Schulrath darüber!" Das half viel.

Jetzo langte gar der Betrag für den Dreifaltigkcitthalernoch vor dem Schulrath an; eine höfliche Aufmerksamkeit,welche niemand bei einem so kenntnißvollen Manne gesuchthätte. Es wird gewiß alle Leser so sehr erfreuen, als wä-ren sie selber Gatten Lenettens, daß diese den ganzen Nach-mittag ein Engel war; ihre Handarbeit hörte man sowenig als ihre Finger- oder Näharbeit manche unnöthigeschob sie sogar auf eine Schwester Redncrin, die einengöttlichen Kopfputz trug, aber in den Händen zum Auöbessern,begleitete sie die ganze Treppe hinunter, nicht sowol ausHöflichkeit als in der zarten Absicht, die wichtigsten Näh-punkte, welche sie mit ihr abgesprochen, noch einigemaleunten durchzusprechen, ohne daß der Advokat oben es hörte.

Dicß rührte den alten Lärm-Abpaffcr und faßte ihn beiseiner schwachen und weichen Seite, beim Herzen. Er suchtelange in sich nach einem rechten Danke dafür herum, bis erendlich einen ganz neuen fand.Höre, Kind, sagt' erund nahm sie bei der Hand unbeschreiblich freundlichwürd' ich mich nicht als einen vernünftigen Menschen zei-gen, wenn ich Abends scherzte und schriebe, ich meine, wennder Mann schüfe, wo die Frau nicht wüsche? Besieh dirvorher ein solches Nektar- und Ambrosialeben: wir säßen