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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Bücher, weswegen der h. Nepomuck den Schutzpatron derBrücken und der Leute, die darüber gehen, macht weiler nämlich selber einmal von einer inö Wasser geworfenworden. Unter diesen Herren wird nun meine Schreibereidort herumgeschickt, sobald sie in Druck gebracht worden ist,wie dein Gesangbuch. Jetzt gucken sie meine Sachen durch,ob ich recht deutlich und leserlich (weder zu grob, noch zuklar) geschrieben ob ich keine falschen Buchstaben, keinkleines e statt eines großen U, oder ein F statt eines PHgesetzt ob die Gedankenstriche nicht zu lang und nicht zukurz sind, und was sonst dergleichen ist ja oft urtheilensie sogar (welches ihnen aber nicht gebührt) über die Ge-danken selber, die ich hingeschrieben. Hobelst und wetzestdu nun mit dem Besen hinter mir herum: so mach' ichvieles falsch und erzdumm und es wird nachher so hinge-druckt. Das thut aber einem Menschen wahren Schaden.Denn die Schmeckherren reißen mit ihren fingerlangen-geln der Knvpfmacher ihre find kürzer, aber nicht dieder Beschneider bei den Juden bevor sie dem Buche,wie die Beschneider dem Judenbuben, einen Namen geben,überall da, wo eS verdruckt ist, abscheuliche Schnittwundenund Löcher ins schönste Papier. Dann lassen sie einenfließpapiernen Zettel draußen im Reiche, im Sachsen- undim Pommer-Lande umlaufen, auf welchem sie mich ausfilzenund mir einen bösen Leumund machen und es vor allenSchwaben geradezu sagen, ich sei ein Esel. . . . Gott be-wahre! Und einen solchen Staupbesen hätt' ich bloS dei-nem Besen zu danken. Schreib' ich freilich vortrefflichund leserlich und recht mit wahrem Verstand wie denndort kein Bogen von meinen teuflischen Papieren ohne