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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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Er machte sich wieder an die Arbeit und faßte denFaden in der dritten Satirevon den fünf Ungeheuernund ihren Behältnissen, wovon ich mich anfangs nährenwollen" (in der gedruckten Ausgabe S. 46) wieder ganzmunter auf.

Lenette drückte indcß langsam die Kammerthüre zu; ermußte also von neuem schließen, daß draußen in seiner Ge-henna und Pönitenzpfarrc wieder etwas gegen ihn im Werkesei. Er legte die Feder nieder und rief über den Schreibtischhinweg:Lenette, ich kann's nicht genau hören; bist du aberdraußen wieder über etwas her, das ich nicht ausstehen kann:so bitt' ich dich um Gottes willen, stell' eS ein, mach' ein-mal meine heutige Kreuzschule und meine WcrtherS Leidendarin aus lasse dich sehen!" Sie versetzte, aber miteinem vom heftigen Bewegen schwankenden Athem:Nichts,ich mache nichts." Er stand wieder aus und öffnete dieThüre seiner Marterkammer. Die Frau bügelte darin miteinem grauen Flanell-Lappen und scheuerte das grüne Ehe-Gitterbette ab. Der Verfasser dieser Historie lag einmalals Pockenkranker in einem und kennt also die Art; aber derLeser wird vielleicht nicht wissen, daß ein solcher grünerSchlummerkäfig wie ein vergrößerter Kanarien - Heckbaueraussieht mit seinen zwei gegitterten Flügelthürcn oder Fall-gattern, und daß dieses Traum-Geländer und Treibhauszwar plumper, aber auch gesunder ist, als unsere tief behan-genen Schlasbastillenthürme, die uns mit nahen Vorhängengegen jeden frischen Windstoß cinwindeln.-Der Ar-

menadvokat nahm nichts zu sich als jähling einen halbenSchoppen Stubcnlust und hob langsam so an:Du fegst undbürstest also, wie ich sehe, von neuem und weißt, daß