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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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gelesen, daß der Theolog Joh. Pechmann keinen Besen hörenkönnen daß ihm das Rauschen desselben halb die Lustversetzet und daß er vor einem Gassenkehrer, der ihm blosaufstieß, davon gelaufen: eine solche Lektüre ließ ihn widerseinen Willen für einen ähnlichen Fall aufmerksamer und in-toleranter zurück. Er rief, ohne auszustehen, der HauS-Keh-rerin in die Kammer hinaus:Lenette, strähle und striegelejetzo nicht mit deinem Besen er läffet mich nicht denken Es war einmal ein alter Pfarrer Pechmann, der lieberzum Wiener Gassenkehren sich hätte verdammen lassen, alsdaß er es angehört hätte, ja dem der Staupenschlag damitwäre erwünschter gewesen, als der verdammte Ton, wie einBesen wetzt und schleift. Und ich soll noch dazu neben demHausbeseu einen vernünftigen Gedanken haben, der vorBuchdrucker und Buchsetzer kommen soll: das beherzige nur!"

Lenette that jetzo, was jede gute Frau und ihrSchooß-hund gethan hätte: sie wurde stufenweise still. Ja siedankte endlich gar den Besen ab und schob, als der Gatteso laut schrieb, als sie kehrte, blos mit dem Borstwisch leisedrei Strvhähren und einige Flaum-Federspulen unter dieBettlade. Der Redaktör der Auswahl aus des TeufelsPapieren vernahm drinnen zum Glücke wider Verhoffen dasSchieben: er stand aus und begab sich unter die Kammer-pforte und sprach hinein:Theuerste, die Höllenpein ist woldieselbe, sobald ich's vernehme Ja Wedel' das unglücklicheKehricht mit Pfauenschwänzen und Weihwedeln untersBettbrett, schnaub' es mit einem BlaSbalg hinter den Topfhinunter: ich und mein Buch drinnen baden es aus undverkrüppeln nothwendig." Sie versetzte: ich bin ohnehinfertig.