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gelesen, daß der Theolog Joh. Pechmann keinen Besen hörenkönnen — daß ihm das Rauschen desselben halb die Lustversetzet und daß er vor einem Gassenkehrer, der ihm blosaufstieß, davon gelaufen: eine solche Lektüre ließ ihn widerseinen Willen für einen ähnlichen Fall aufmerksamer und in-toleranter zurück. Er rief, ohne auszustehen, der HauS-Keh-rerin in die Kammer hinaus: „Lenette, strähle und striegele„jetzo nicht mit deinem Besen — er läffet mich nicht denken„— Es war einmal ein alter Pfarrer Pechmann, der lieber„zum Wiener Gassenkehren sich hätte verdammen lassen, als„daß er es angehört hätte, ja dem der Staupenschlag damit„wäre erwünschter gewesen, als der verdammte Ton, wie ein„Besen wetzt und schleift. Und ich soll noch dazu neben dem„Hausbeseu einen vernünftigen Gedanken haben, der vor„Buchdrucker und Buchsetzer kommen soll: das beherzige nur!"
Lenette that jetzo, was jede gute Frau und ihrSchooß-hund gethan hätte: sie wurde stufenweise still. Ja siedankte endlich gar den Besen ab und schob, als der Gatteso laut schrieb, als sie kehrte, blos mit dem Borstwisch leisedrei Strvhähren und einige Flaum-Federspulen unter dieBettlade. Der Redaktör der Auswahl aus des TeufelsPapieren vernahm drinnen zum Glücke wider Verhoffen dasSchieben: er stand aus und begab sich unter die Kammer-pforte und sprach hinein: „Theuerste, die Höllenpein ist wol„dieselbe, sobald ich's vernehme — Ja Wedel' das unglückliche„Kehricht mit Pfauenschwänzen und Weihwedeln unters„Bettbrett, schnaub' es mit einem BlaSbalg hinter den Topf„hinunter: ich und mein Buch drinnen baden es aus und„verkrüppeln nothwendig." — Sie versetzte: ich bin ohnehinfertig.