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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
180
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so war doch in der Stube und Stubenkammer eines Armen-advokaten für Rheinfälle spanische Donnerwetter tro-pische Orkane voll Tropen und für Wasserhosen keinPlatz, und er spart die besten Ungewitter auf für ein künf-tiges Werk. Ich habe seine Erlaubnis den Titel dieses künf-tigen Werkes voraus zu sagen:Der Titan*)." In die-sem Werke will er der Hekla sevn, und das Eis seines Kli-ma'S und sich dazu entzweisprengcn, und (wie der isländischeVulkan) eine kochende Wassersäule von 4 Schuh im Durch-messer in eine Höhe von 90 oder 89 Schuh austreiben, undzwar mit einer solchen Hitze, daß, wenn die nasse Fcuersäulewieder heruntergesallen ist und in den Buchläden schwimmt,sie immer heiß genug sepn soll, um Eier hart zu kochen oderderen Mütter weich.Dann" (sagt er allemal, aber sehrtraurig, weil er merkt, die Hälfte unserer hiesigen Kämpfeund Ausbeuten sei von einer Schnurrpfeiferei nicht sonderlichverschieden, und die Wiege dieses Lebens schaukle undstille uns zwar, aber sie bringe uns nicht drei Schritteweiter, dann, sagt er)mag der nrllor toxicnrin mncnsso-

*) Das Werk, das der H. Vorredner als Vorläufer ankün-digt, wie ich selber schon that im ersten Bändchen, wirdwirklich diesen Namen führen, und soll mir (in so fern ichkann) statt einer Dispcnsazionbulle, statt einer Absolnzionin articmlo mortis, statt einer Iioonitentiaria gegen soviele ästhetische Sünden dienen, die ich schon begangenhabe. (Jetzt nach der Herausgabe des Titans Hab' ichblos nachzutragen, daß an die Stelle meiner Schooßsün-dcn die meisten Kritiker ihre eignen im Beurthcilen dessel-ben gesetzt.)