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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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ist wenig Bedenkliches zu schnupfen, weil ein gemaltes Ge-würm, ein Wurmstück, immer bleibt, wo es sitzt.-

Das ist'S, was ich in Gleichnissen zu heischen habe. Wasdas Publikum heischet, ist meine Meinung über gegenwärtigeBlumenstücke. Der Verfasser ist ein hoffnungvoller jungerMann von fünf Jahren*); ich und er waren von Kindes-beinen an Freunde, und können uns vielleicht rühmen, daßwir, wie Aristoteles von den Freunden fordert, nur Eine Seelehaben. Er theilt mir alles zum Lesen und Prüfen mit, waser herausgeben will. Da ich ihm nun diese Blumenstückcmit den lebhaftesten, aber aufrichtigsten Aeußerungen meinesBeifalls wieder zustellte: so ging er mich darum an, meinUrtheil darüber bekannter zu machen, das (wie er viel zuschmeichelhaft glaubt) vielleicht einiges Gewicht habe; um somehr, da es unparteiischer sei, und welches er deshalb denKunstrichtern als das Lineal und Linienblatt des ihrigen indie Hände geben wolle.

Im letzten treibt cr'S zu weit; ich kann nichts als bloserklären, daß das Werkchen mir ordentlich aus der Seelegeschrieben ist. Der Stoff selber nahm keinen großer» dy-namischen Aufwand an, als man im Buche macht, und sogern der Verfasser darin gedonnert, gestürmt, geströmet hätte,

*) Voltaire bringt heraus, daß einer, der 23 Jahre alt wird,eigentlich nur 3 (Jahr im eigentlichen Sinne gelebt habe.Bei mir nehmen oft Leute das g-outer ein, die keine Fünf-tels-Sekunde alt sind, ja einer davon starb ohne alles Al-ter ab. Unser guter alter Kant hingegen mag schon seinevollen 25 Jahre auf dem Nacken haben, wenn nicht mehr.

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