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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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rieimis *) des Ideals, unter dem mir schon einige Haareausgegangen sind, dann mag er mich immer vergiften undins Land der Ideale schicken, ich habe doch unter seinemerhebenden tödtlichen Brausen gekniet und gebetet. Undwarum stände denn an dem von der Ewigkeit gewässertenBrunnen der Wahrheit das kleine Haus für den Wandererfertig, das man Ruhe**) nennt, ginge keiner jemals hin-eiü?" Er wünscht sich zu seinem breiten Deckenstückenichts als einige (nur zwei) rechte Regenjahre, weil eingroßer, Heller, offner Himmel den Menschen überwältigt undentrückt, und die Feder-Kraft der Hand durch die Fülle desAuges lähmt; ein Punkt, worin der Büchermacher außeror-dentlich von dem Papiermacher (seinem Muuizionlieferanten)abgeht, der seine Mühle gerade in nassem Wetter sperrt.Noch wünsch' ich, daß man die wenigen Kapitel, die im erstenBändchen stehen, rekapitulire und wiederlese, damit man bes-ser wisse, was er eigentlich haben will; und in der That istein Buch, das nicht Werth ist, zweimal gelesen zu werden,auch nicht würdig, daß man's einmal liefet.

Schließlich munter' ich, obwol als der unansehnlichsteKlubist und Stimmgeber des Publikums, den H. Verfasserzu mehren Setzlingen und Jnfanten dieses Gelichters auf,mit dem Wunsche, daß die Lcsewelt mit derselben Nachsicht,

*) Der giftige Boa Upas, unter dem man schon in wenigenMinuten das Haar verliert.

**) Die Mittlern Deutschen bauctcn an die Brunnen ihrer Bur-gen ein kleines Haus Ruhe genannt für müde Pil-ger auf.