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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Tuch und drückt' es schnell auf ihre Brust und sich dazu undsagte in ihren Armen:Diebin, wie kannst du so seyn gegenden alten Kauz Siebenkäs, oder wie er sonst noch heißt?" Nun bog sich der Regenbogen eines Hellern Lebens überdie cinsickernde Sündfluth herüber, welche bisher dem Ehe-paare schon bis an die Herzgrube gestiegen war..... Aberfreilich, ihr Lieben, bedeuten jetzige Regenbogen oft das Ge-genthcil dessen, was der erste verhieß.

Der Preis, den er seiner Königin bei diesem Rosen-fesie des Herzens zuerkannte, war eine verbindliche Bitteum den Schatten ihres holden Gesichts, um morgen damitdem Pelzstiefel ein Geschenk und eine Freude zu machen.Ich bin zwar jetzt gesonnen, für gebildete Menschen seinAbschatten hier abzuschatten; aber dieß beding' ich mir, daßman nicht aufsehe, daß eine Feder ein Pinsel sei oder einPinsel ein Poussirgriffel oder ein Griffel ein Blumen-staubsaden, der eine Lilien- und Rosen-Generazion nach derandern erschafft.

Der Advokat ließ sich vom Schuster Fecht ein Sil-Houetten-Brctt vorstreckcn; nämlich die Fcwade einer neuenTaubenhöhle. In das eirunde Portal des Brettes griff dieSchulter Lenettens wie ein Einlegemesser ein ein wei-ßer Bogen Papier war als Grundirung von cks kiles dar-über genagelt der schöne warme Kopf wurde ans steifePapier angedrückt - er setzte den Bleistift oben an derSchattenstirn enthaltsam an, so schwer es auch war, in einersolchen Nachbarschaft der Wirklichkeit nach dem bloßen Schat-ten zu greisen, und fuhr die blumige schöne steile Anhöhevoll Rosen und Lilien herunter. . . . Aber es kam nicht vielSonderliches heraus: man dachte, er habe das Hinterhaupt