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leidlich abgeschattet. Er schielte immer auf die farbig be-seelte Fläche neben seiner Hand zurück und riß daher soschlecht ab wie ein Schachtelmaler. „Wendeline, dein Kopf„sitzt auch nicht eine Minute fest," sagt' er. Allerdingsschwankte ihr Gesicht wie ihre Gehirnfibern vom stärkernGange des Herzens und AthemS: auf der andern Seite aberstolperte seine Reißfeder über das sanft erhobne Bildwerkder kleinen Nase, siel in die Spalte der Lippe und strandeteauf der Untiefe des KinnS. Er küßte die Lippen, die ernicht treffen konnte und die sich immer zu sehr öffneten oderverschlossen; und holte einen Rasirspiegel und sagte: „da„sich, hast du nicht mehr Gesichter als JanuS oder ein„indischer Gott? — Der Rath muß denken, du hättest Ge-„sichter geschnitten, und ich sie gezeichnet. — Schau, da hast„du gewankt und ich bin dir nachgesetzt mit einem Gemsen-„sprung, setzo greift der Vorsprung des obern Gesichts über„das untere wie eine Halbmaske hinaus. Bedenke nur, wie„der Rath morgen gucken wird." — „Guter, nur noch ein-„mal; ich will sa alles thun, damit es hübsch aussieht," sagteerröthend Lenette. Jetzo preßte ordentlich ein erstarrenderHals das weiche Gesicht an das Reiß-Brctt, aber indemder Mann mit seinem Legestachel des Riffes über die Stirnniedcrglitt, die ein Kugelausschnitt aus einer weißen Halb-kugel zu seyn schien — so vernahm er statt des Athems einzitterndes Zurückstemmen desselben und sah ein anglühendesAngesicht vom schwellenden Athcm. . . . Hier schlng auf ein-mal der Argwohn, wie ein zerspringender Brander, harteTrümmer seiner Freude an sein Herz, der Argwohn: „ach,liebt sie ihn vielleicht doch gewiß?" — (nämlich den Rath)..... Seine Feder blieb im stumpfen Winkel zwischen Stirn