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Dunkel herüber an seine Seele — ihr erstes künftiges An-einanderfallcn schwebte zauberisch seinen Seufzern vor — dieHoffnung senkte ihr reinigendes Licht in den dumpfen mephi-tischen Schacht, worin er jetzo keuchte und'grub — und derkünftige Frühling stand wie ein mit Lichtern umhangnerMünsterthurm hell und hoch in der Ferne und trieb seineStralen durch die dicke Nacht herüber. ....
Endlich kam er wieder zu sich, nämlich zur Frau —Leibgebers Kraftbild hatt' ihn ohnehin über die steinige spitzigeGegenwart der Zufälligkeiten weggehoben — der alte Freund,der oben im Chor das Gesicht der Braut ausgeschnitten undder nachher bei der ersten Flitterwoche mitgewesen, warf ihmdie Blumenkettenschlinge über und zog ihn damit an die stilleGestalt neben sich heran: „Nu, liebsteLenette, wie ist denn„dir?" sagt' er erwachend und nahm die Hand der AuSge-söhntcn; aber sie hatte die weibliche Unart, nämlich Art,daß sie ihre Versöhnung noch länger verdeckte als ihre Ent-rüstung, wenigstens verschob, und daß sie gerade dann, wanndie Ehrenerklärung und die Abbitte eines Fehlers schon vorüberwar, auf eine neue Einsicht der Akten antrug. Die wenig-sten Eheweiber — leichter die Mädchen — reichen einemManne eilig die Hand und sagen: ich bin wieder gut. —Wendeline hielt zwar ihre hin, aber zu kalt; und zog siehurtig zurück, um das Tischtuch zu nehmen, das er mitspannen und brechen zu Helsen gebeten wurde zum Tuch-Würfel. Er that'S und lächelte — sie sah genau auf dierechte Geviertung des weißen Langvicrecks — endlich bei demletzten und dicksten Viereck hielt es der Mann fest — siezerrte und wollte ernsthaft aussehen — er schauete sie lieb-reich an — sie mußte doch lächeln — da entriß er ihr das