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freundlich an ihren Mund herab und sagte: „was koch' ich„Abends? — Du könntest cs aber dem Herrn wol sagen,„daß ich's mit meinen Reden sa gut gemeint — Und frage„doch, mein lieber Firmian, wenn ich draußen bin, den„geistlichen Herrn, ob unsere Ehe in der h. Schrift recht er-laubt ist." Er fragte sogleich fetzo; der Pelzstiefel ant-wortete langsam: „wenn man auch nichts erwägt als das„Beispiel der Lea, die anonym unter dem Pseudo-Namen„Rahel noch in der Hochzeitnacht dem Jakob zugeschoben„worden und deren Ehe die Bibel gut geheißen: so war'„uns das schon genug; wechseln denn aber die Namen oder„die Leiber Ringe? und kann denn der Zweck der Ehe von„einem Namen erreicht werden?" — Ein gegen ihn aufge-hobenes in Milde zergangenes Angesicht und ein demüthigcsAuge voll Heiterkeit waren Lenettens Antwort auf seineFrage und ihr Dank für seinen Konsistorialbescheid.
Sie ging in die Küche, kam aber unaufhörlich wieder,um immer an den Tisch, woran beide Männer saßen, zu tre-ten und daö Licht zu schnäuzen — was wol niemand in derganzen Stube ihr als eine besondere Sehnsucht und Dank-barkeit für Stiesel auslegen wird als höchstens ich undder Advokat; — der Schulrath inzwischen entriß ihr bestän-dig die Lichtschecre und betheuerte: „es sei seine Schuldig-keit." Sicbcnkäs sah wol, daß Stiefels beide Nebcn-planeten von Augäpfeln sich immer um seinen Uranus(Lenetten) drehten; aber er vergönnte gern dem lateinischenRitter dieses von einer Dulzinee versüßte Ritteralter undvergab, wie meistens die Männer, einem Nebenbuhler eherals einer Ungetreuen — wie die Weiber hingegen mehr dieNebenbuhlerin Haffen als den Ungetreuen; — er wußte noch