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dazu, daß Stiefel selber nicht wisse, was oder wen er wolleund liebe, und daß er alle Schulleute und Autoren leichterrezensire als sich; denn so hielt der Rath z. B. seinen Zornfür Amteifer, seinen Stolz für Amtwürde, sein Leben fürein tägliches Sterben, seine Leidenschaften für Schwachheit-sünden und dieses mal seine Liebe für Menschenliebe. Le-nettens Treue war vom Schlußstein der Religion fest ge-wölbt und durch des Venners Erschütterung hatte sich dash. Kirchengewölbc nicht im geringsten gesenkt.
Jetzo watete der Postbote herauf mit einem neuen Stern-bilde, das er in den friedlichen Familien-Himmel setzte, mitdiesem Briefe von Leibgeber:
Baireuth,
den 21. September 1783.
Mein lieber Bruder, und Vetter und Oheimund Vater und Sohn!
Denn Deine zwei Herzohren und zwei Herzkammernsind mein ganzer Sippschaftbaum; wie Adam, wenn er spa-zieren ging, seine ganze künftige Blutverwandtschaft undseine lange niedersteigende Linie — noch ist sie nicht ausge-zogen und zu Ende rastrirt — bei sich führte, bis er Vaterwurde und seine Frau zeugte. Wollte Gott, ich wäre dererste Adam gewesen! . . . Siebenkäö, ich beschwöre Dich,laß mich diesem Gedanken besessen nachsetzen und im ganzenBriefe kein Wort weiter Vorbringen, als was das Kniestückvon mir als erstem Menschenvater weiter malt! —
Gelehrte kennen mich wenig, welche vermuthen, ich wün-sche deshalb der Adam zu seyn, weil Puffendorf und vieleandere mir die ganze Erde als eine europäische Besitzung