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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Denn meine Lcnette ist gut, und zu gut für mich und fürviele andere." Hier umgürtete der gerührte Stiefelihre mit dem Knaul gefüllte Hand am Sitze des Pulses mitseinen fünf Fingern denn die leere hatte der Mann;und das Wund Wasser für unsere Schmerzen, dessen großeTropfen, durch die gcbundncn Hände nicht verwischt, ausihren gesenkten Augen zitternd aus die Wangen zogen, machtedie männlichen Herzen unendlich weich; ohnehin konnte ihrMann niemand lange loben, ohne daß ihm die Augen über-flossen. Er fuhr schneller fort:Sie sollt' es auch recht gutbei mir haben, aber mein Mütterliches wurde mir so grau-sam vorenthalten. Und auch da noch hätte ich sie ohne Erb-schaft glücklich gemacht wie sie mich, wir hatten keinen Zwist,keinen einzigen trüben Augenblick nicht wahr, Lenette,nichts als Ruh' und Liebe hatten wir bis der Vennerkam! Der nahm uns viel." Der Schulrath hob er-bostet die geballte Faust in die Lüfte und sagte, mit ihr indiese hauend:Du Höllcnkind! Du Räuberhauptmann undFlibustier! Du seidner Katilina und Schadenfroh! Ge-denkst du das und deine andern Streiche einmal zu verant-worten? -H. Armenadvokat, das erwart' ich wenig-

stens von Ihnen, daß Sie, wenn er wieder um Haareansucht, ihn bei seinen Haaren hinausgeleiten, oder dieserPelzmade, wie Sie selber sagen, mit einem Stiefelknechtauf die Achsel klopfen und mit einer Beißzange die Handdrücken mit Einem Worte, ich leid' ihn nicht mehrhier."

Und hier schob Siebenkäs, um fremde und eigneRührung auszukühlen, die Nachricht ein, er habe allesschon gcthan und dem Venner die nvthigen lnbibitoriale»