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er seinem Gaste noch genug für das unhöfliche Wegbleibenabzubitten und zu vergüten habe.
Als er ankam — welcher sonderbarer Anblick! Der alteGast war fort — ein neuer war da — und neben ihm seinWeib in Thränen. Bei seinem Eintritt trat Le nette anein Fenster und ein neuer Thränenguß stel nieder. „Frau„Armcnadvokatin, (fuhr der Schulrath noch immer fort und„hielt ihre Hand) schicken Sie sich mnS Himmels willen in„den Willen Gottes — cS ist ja lcichtlich zu richten und zu„schlichten. — Ich verstatte gern eine Traurigkeit des Her-„zcns; aber eine gemäßigte sei eö." Lenette sah ihren Manngar nicht an, sondern durchs Fenster. Der Schulrath er-zählte jetzo erstlich alles das, was ich schon erzählt habe —indeß Firmian, unter dem Horchen und Blicken auf ihn,die glühende Hand der abgekehrten Lenette faßte; — dannfuhr er fort: „als ich hereintrat, du großer Gott, so lag„Jhro Gnaden vor der Frau Advokatin auf den Knieen mit„weltlichen Thränen und war gesonnen — ich muß eS be-sorgen — ihr ihre theure Ehre zu nehmen. Ich aber riß„solchen auf, ganz freimüthig, und fragte ihn mit Paulini-„scher Unerschrockenheit, die ich vor Gott und Menschen zu„verantworten gedenke: Ew. Gnaden, sind das die Lehren,„die ich Denenselbcn als Ihr Privatlehrer gegeben habe,„soll ein Christ solchergestalt auf die Kniee fallen? Pfui,„H. v. Meyern, pfui, H. v. Meyern!" — Jetzo gerieth derSchulrath wieder in einen entsetzlichen Eifer und fuhr in derStube, die Hände tief in den plüschnen Rocktaschen, auf undab. Firmian sagte: „gegen einen solchen Hasen gibt es„leicht einen Feldschcu und einen Gartenzaun; aber was gehet„cs dich an, Liebe, sagt' er, und über was weinest du so