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ben, wenn nicht, indem er km'eend nur um eine bat, ein Zu-fall die ganze Kette dieser Minuten zerrissen hätte.
Wir wollen aber vorher nachschauen, wo ihr Ehemannherumläuft. —Anfangs zwischen den Buden; denn das viel-stimmige Getümmel und die Olla Potrida von wohlfeilenGenüssen und die aufgeschlagene Musterkarte der Lumpen,aus und auf denen wir Kleidermotten unsere Trachten undGehäuse zusammenflicken, alles dieses senkte seine Seele inhumorisch-melancholische Betrachtungen über unser aus far-bigen Minuten, Stäubchen, Tropfen, Dünsten und Punktenzusammcngestoppeltes Musaik-Gemälde des Lebens ein.Er lachte und hörte mit einer, nur wenigen Lesern begreif-lichen Rührung einen Bänkelsänger an, der gellend mit sei-nem Rhapsoden - Stabe in der einen Hand auf das ausge-spannte illuminirte große Blatt eines gräulichen Mordeshindeutete, und in der andern gedruckte kleinere Blätter mit-theilte, worin das Unglück und der Mörder mit keinen Hel-lern Farben als mit poetischen den Deutschen vorgemaltwaren. Siebenkäö machte eine Bestellung von zwei Exem-plaren, die er einsteckte, um sie Abends zu lesen.
Das traurige Mordstück zeichnete im Hintergründe sei-ner Seele die vertheidigte Kindmörderin und den Rabenstcinaus, ans den die warmen Thränen gefallen waren, womitsein losgespaltneS, nur einem einzigen Menschen verständlichesHerz unter dem letzten Riß geblutet hatte. — Er verließ dentobenden Marktplatz und suchte die schweigende Natur unddas für Freundschaft und Schuld zugleich bestimmte Jsola-torium auf. Es ist ein sonderbares und liebkosendes Gefühl,auf einmal aus einem wühlenden Markte in den ruhigen Um-