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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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dummen Gedanken in den Kopf, er wolle einen Büschel Haare,um damit zu Heren, etwan um ihr die Liebe anthun zulassen.

Er hätte sich jetzo aus der Stelle vor ihr erstechen, aus-einandersäbeln, lebendig pfählen können sic hätte eskalt gesehen, sie hätt' ihn etwan mit ihrem Blute gerettet,aber mit keinem Härchen.

Er hatte noch ein Mittel in petto überhaupt warihm ein solcher Vorfall noch niemals vorgckommcn erhob die Hände zum Schwur in die Höhe und bctheuerte, erwolle ihr von H. v. Vlaise die Erbschaft ihres Mannes unddie Anerkennung desselben als Vetter weil er jenem nurdie Nichte sitzen zu lassen drohen dürfe recht leicht ver-schaffen, wenn sie die Scheerc nähme und ihm nur ein här-neS Andenken, nur so viel als ein Viertels Schnurrbart be-trage, abschneide.

Sie wußte vom Zwiste nichts, und er war also, zumNachtheil seines Enthusiasmus, zu einer umständlichen pro-saischen Erzählung der speci<?8 l'nctt des ganzen Prozessesgenöthigt. Zu seinem wahren Glücke führte er das Zei-tungblatt noch in der Tasche, in welchem die Erbschaftkammersich im Drucke nach der Existenz des Advokaten erkundigt,und könnt' ihr solches Hinhalten. Da sing die geplünderteFrau bitterlich an zu weinen, nicht über die Einbuße derErbschaft, sondern über das lauge Schweigen ihres Mannesund am meisten über die Zweifelhaftigkeit ihres jetzigenNamens, da sie nicht wisse, sei sie an einen Siebenkäsoder an einen Leibgeber verheirathet; ihre Thränenströmten stärker und sie hätte in der Trunkenheit des Schmer-zes dem Betrüger vor ihr alle ihre schönen Locken hingege-