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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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diese mctallnc Ueberbeine der Finger zur Verunstaltung schö-ner Hände erfunden, gleichsam als Ketten und Nasenringe,um die Eitelkeit zu zähmen; daher Fäuste, die an sich häß-lich sind, diese Entstellung leicht entrathen. Ich möchte wis-sen, ob ein ähnlicher Gedanke von mir selber, warum eineschöne Hand eine höckerige Ringkugel (Sphära Armillaris)werden muß, auch wahr ist. Paskal trug nämlich einengroßen eisernen Ring mit Stacheln um den bloßen Leib, umsich durch einen kleinen Druck darauf sogleich mit Schmerzenfür jeden eitlen Gedanken abzustrafen: sollen nicht vielleichtdie kleinern und schöner» Ringe ans ähnliche Weise jedeneiteln Gedanken mit kleinen, aber vielen Schmerzen züchtigen?Wenigstens scheinen sie diese Bestimmung zu haben, da ge-rade Eitle die meisten tragen und die beringelte Hand ammeisten bewegen.

Oft laufen unwillkommne Besuche froher ab als andere:man war heute lustig genug, Siebenkäs war in seinemHause wie zu Hause er guckte mit dem Nenner auf denMarkt. Die Frau hatte, nach ihrer Erziehung und nach derkleinstädtischen Sitte der mittler» Stände, nicht den Muth,im Konzert eines männlichen Gesprächs etwas anders zu seynals stumm, höchstens obligat, sie ging und trug ab und zuund versaß die beste Zeit unten bei andern Weibern. Derhöfliche galante Rosa Uvc-rarä kehrte gegen sie seine Hexen-kunst, eine Frau auf Einen Platz festzubannen, fruchtlos vor.Er klagte vor dem Ehemann, in Kuhschnappel sei wenigächte Feinheit und noch kein einziges Liebhaber-Theater, wor-auf man spielen könne wie in Ulm die besten Moden undBücher verschreib' er vom Auslande.

Sieben käs bezeugte ihm bloö seine Freude über das