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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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zerrt' er wie ein Schooßhund an der Schleppe oder setzte sichmit entblößtem Gebisse zur Wehre.

Solche biegsame Wasserschößlinge flattern vor jedemsatirischen Schlage zurück und es ist ihnen, so sehr sie ihnverdienen, keiner beizubringcn, weil die Einwirkung sich nurwie der Widerstand verhält; und Siebenkäs wünschte,Meyern wäre roher und rauher; denn gerade diese nach-giebigen, bereuenden, kraft- und saftlosen weichen Geschöpfestehlen Glück, Kassenbestand, weibliche Unschuld, Aemtcr undguten Namen und sind völlig dem Mäuscgift oder Arsenikähnlich, der, wenn er ächt ist, ganz weiß, glänzend unddurchsichtig scheinen muß.

Rosa erschien, sag' ich; aber unendlich schön, sein Schnupf-tuch war eine große, und seine beiden Locken zwei kleine Mo-lucken voll Wohlgcruch auf der Weste war (nach dama-liger Sitte) ein ganzer gemalter Viehstand oder Zimmer-manns zoologische Karte seine Bcinkleidchen und sein Röll-chen und alles salzte die Weiber im Hause bloS durch denVorübergang zu Lothischen Salzsäulen ein. Mich aber, ge-steh' ich, blenden mehr seine bereiften sechs RingfingerSchattenrisse, Gemälde, Steine, sogar Käferflügeldecken wa-ren schön zum goldnen Beschläge seiner Finger verbraucht.

Von der Hand kann man recht gut den Ausdrucksiewird mit Ringen wie ein Huf beschlagen" brauchen, da manihn ja schon längst auf den Roßhuf selber anwandte, vonwelchem doch Daubanton durch Zergliederung erwiesen,daß er alle Theile unserer Hand befasse. Der Gebrauchdieser Hand- oder Fingcrschellen ist unschuldig, ja Ringe sindLeuten, die in den Nasen welche brauchen, an den Fingernunentbehrlich. Denn nach der angenommenen Meinung sind