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„Festtagen aber ist der Gvtteöfrieden, durch welchen in den„dummen Zeiten die Fehden innehalten mußten, gerade in„den Schenken aufgehoben (die Glocken und die Krüge läu-„ten ihn auö) und die Menschen prügeln sich, damit die„Gerichte doch ein Einsehen haben und darein schlagen. In„der That, wenn man sonst die Feste zum Mindern der Feh-len vermehrte, so sollten Justizpersonen, H. v. Meyern,„die wie wir von etwas leben wollen, eher um die Einzie-hung einiger gefriedigten Werkeltage und dafür um neue„Apostel- und Marientage anhaltcn, damit Schlägereien und„mit den Schmerzen auch die Schmerzengelder anliefen sammt„den Sporteln. Aber, trefflichster Venner, wer denkt an„so was?"
Er konnte ungefähr alles dieß deutsch vor Lenetten sa-gen; sie war längst gewohnt, von ihm nur das Halbe, dasViertel, das Achtel zu verstehen und um den ganzen Vennersich gar nicht zu bekümmern. Als Meyern vornehm-kaltgeschieden war: suchte Sicbenkäs seine handgeküßte Frau nochmehr für den Venner zu bestechen, indem er dessen unge-theilte Liebe gegen das gesammte weibliche Geschlecht, ober gleich ein Bräutigam sei, und besonders die frühere gegenseine in Verhaft und auf den Tod sitzende Vor-Braut nachVermögen pries; aber er nahm sie eher wider den Vennerein. „So treu bleibe dir und mir immer, du gute Seele,"sagte er, sie ans Herz nehmend; aber sie wußte nicht, daßsie treu geblieben, und fragte: „wem sollt' ich denn untreuseyn?"
— Von diesem Tage bis zum MichacliStage, in welchendie Messe oder Kirmeß der Reichsstadt fiel, scheint das Glückden Weg bis dahin ohne besondere Blumenbeete — nämlich