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„auSspinncn werde; denn verfallen werd' ich so 'gewiß auf„eines, als ich vier Gehirnkammern beherberge." — Derbeglückende Gedanke, wovon ich rede, war, das zu machen,was ich hier mache — ein Buch, vbwol ein satirisches*).Hier fuhr auö den aufgezognen Schleusen des Herzens einreißender Strom von Blut unter das Räder- und Mühlen-werk seiner Ideen hinein, und die ganze geistige Maschineklapperte, rauschte, stäubte und klingelte — eö waren schoneinige Metzen gemahlen fürs Werk. Ich kenne keinen grö-ßer» geistigen Tumult — kaum einen süßer» — in einemjungen Menschen, als wenn er in der Stube auf- und ab-geht und den kühnen Entschluß fasset, ein Buch Kvnzeptpa-pier zu nehmen und ein Manuskript daraus zu machen —ja man kann darüber disputiren, ob der Konrektor Win-kelmann und der Feldherr Hannibal hurtiger die Stubeauf- und abliefen, als beide des eben so kühnen Sinneswurden, nach Rom zu gehen. Sieben käs mußte, da ereine Auswahl aus des Teufels Papieren zu schreiben be-schlossen, zum Hause hinaus und dreimal um den Markt-flecken laufen, um die rollenden beweglichen Ideen durchmüde Beine wieder fester in die rechten Fugen cinzuschütteln.Er kam, müde vom innern Verglühen, zurück — sah nach,ob genug weißes Papier zu Manuskripten da sei — undlief auf seine ruhige Haubenstcckcrin zu und küßte sie soschnell, daß sie kaum die Stecknadel auö den Lippen — den
*) Das Buch kam 1789 in der Bcckmannschen Buchhand-lung in Gera unter dem Titel: „Auswahl aus denPapieren des Teufels" heraus. Ich werde weiterhinten meine Meinung über jene Satiren zu äußern wagen.