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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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auSspinncn werde; denn verfallen werd' ich so 'gewiß aufeines, als ich vier Gehirnkammern beherberge." Derbeglückende Gedanke, wovon ich rede, war, das zu machen,was ich hier mache ein Buch, vbwol ein satirisches*).Hier fuhr auö den aufgezognen Schleusen des Herzens einreißender Strom von Blut unter das Räder- und Mühlen-werk seiner Ideen hinein, und die ganze geistige Maschineklapperte, rauschte, stäubte und klingelte waren schoneinige Metzen gemahlen fürs Werk. Ich kenne keinen grö-ßer» geistigen Tumult kaum einen süßer» in einemjungen Menschen, als wenn er in der Stube auf- und ab-geht und den kühnen Entschluß fasset, ein Buch Kvnzeptpa-pier zu nehmen und ein Manuskript daraus zu machenja man kann darüber disputiren, ob der Konrektor Win-kelmann und der Feldherr Hannibal hurtiger die Stubeauf- und abliefen, als beide des eben so kühnen Sinneswurden, nach Rom zu gehen. Sieben käs mußte, da ereine Auswahl aus des Teufels Papieren zu schreiben be-schlossen, zum Hause hinaus und dreimal um den Markt-flecken laufen, um die rollenden beweglichen Ideen durchmüde Beine wieder fester in die rechten Fugen cinzuschütteln.Er kam, müde vom innern Verglühen, zurück sah nach,ob genug weißes Papier zu Manuskripten da sei undlief auf seine ruhige Haubenstcckcrin zu und küßte sie soschnell, daß sie kaum die Stecknadel auö den Lippen den

*) Das Buch kam 1789 in der Bcckmannschen Buchhand-lung in Gera unter dem Titel:Auswahl aus denPapieren des Teufels" heraus. Ich werde weiterhinten meine Meinung über jene Satiren zu äußern wagen.