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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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letzten Dorn an diesen Rosen ziehen konnte. Unter demKusse befestigte sie, hinunterschielend, ganz ruhig mit derNadel ein Band an einem Haubenflügel.Freu' dich doch sagt'*cr tanze mit mir herum ich schreibe morgenein Oj,u8, ein Buch. Brat' nur heute Abends den Kalbs-köpf, ob eS gleich wider unsere 12-Gesetztaseln läuft."Er und sie hatten sich nämlich sogleich am Mittwoch alseine Speise-Gesetz-Kommission nicdergesetzt; und cS warunter den 39 Artikeln einer sparenden Tisch-Ordnung auchdieser durchgegangen und dekretirt, daß sie sich Abends wieBraminen ohne Fleisch behelfen wollten, ganz schlecht undnur mit Fleisches Werthem. Er hatte aber die größteMühe, bis er seiner Lcnette beibrachte, daß er schon mitEinem Bogen von der Auswahl aus des Teufels Papierenden Kalbskopf wieder zu crschrciben vcrhoffcn dürfe und daßer nicht ohne Grund sich selber einen Fastenerlaß ertheile;denn Lenette dachte wie der gemeine Mann, oder wie derNachdrucker, ein geschriebenes Buch werde wie ein gedrucktesbezahlt, und dem Setzer gehöre fast mehr als dem Schrei-ber. Sie hatte in ihrem Leben noch nichts von dem unge-heuren Ehrensold vernommen, welchen deutsche Autoren gegen-wärtig ziehen; sie war wie Racincns Frau, die nichtwußte, was ein Vers oder ein Trauerspiel ist, und die gleich-wol damit die Haushaltung bestritt. Ich meines Ortswürde aber keine an den Altar und in das Hochzeithausführen, die nicht wenigstens einen Perioden in meinen Wer-ken, über welchem mich der Tod mit seiner Sanduhr erwor-fen, unter meiner Firma recht gut hinauözuschreiben wüßte,oder die nicht unbeschreiblich freuen könnte, wenn ich ihr