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„licher fort — muß ich Ihnen gestehen, H. Siebenkäs,„daß ich wirklich bisher der Meinung lebte, daß Sie dieselbe„Person seien, die vor 10 Jahren von hier die Akademie be-zogen und Deren kleine Erbschaft ich in meine Tutel oder„eigentlich Kuratel genommen. Zu meinem Jrrthum, wenn„es einer war, trug wol die Aehnlichkeit das meiste bei, die„Sie, mein Herr, mit meinem verschollenen Pupill praeter„propter zu haben scheinen; denn manche tertia comparatio-„,iis gehen Ihnen doch ab, z. B. ein Feuermaal neben dem„Ohr."
„Daö dumme Maal — fuhr Leibgeber dazwischen —„hat er blos meinetwegen mit einer Kröte auögewischt, weil's„wie ein Esclohr aussah, und weil er nicht dachte, daß er„mit dem Ohre zugleich einen Verwandten verscherze." —„Daö kann seyn — sagte kalt der Vormund — Sie müssen„mir bezeugen, H. Advokat, daß ich schon gesonnen war,„Ihnen heute die Erbschaft auszuzahlen; denn Ihre Versiche-rung, daß Sie Ihren väterlichen Namen mit einem wild-fremde» vertauschet, könnt' ich nach Ihrem jokosen Humor„recht gut blos für Scherz nehmen. Ich erfahr' aber in der„vorigen Woche, daß Sie sich wirklich als H. Siebenkäs„proklamircn und kopuliren lassen und mehr dergleichen. Nun„sprach ich mit dem H. Großweibel (Präsidenten) der Erb-„schaftkammer, meinem Schwiegersohn, H. v. Knärnschil-„der, aus der Sache, der mir sagte, ich würde gegen meine„Pflicht und meine eigne Sicherheit verstoßen, wenn ich die„Erbschaftmasse wirklich aus den Händen gäbe. Was woll-„tcn Sie erzipiren — sagt' er ganz recht — wenn einmal„der wahre Inhaber des Namens erschiene und Ihnen die„zweite Ertradirung der Pupillengelder abforderte? — Und
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