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stummen zu gewöhnen. Dann ließ ihn die andächtige Die-nerschaft in seiner betenden Richtung bis um 10 Uhr auf demStuhlbette angelchnt, und alles wanderte leise davon: um10 Uhr (wo ohnehin die Frau Heimlichcrin von Visiten wie-der kam) schrie ihn der Hausküster mit Beistand deö Nacht-wächters durch ein grelles Amen auf einmal aus dem Schlafe,
und er setzte wieder etwas auf den kalten Kopf.-
Heute siel's anders aus. Leibgeber klopfte mit demZwickel dcS Zeigefingers einigemale stark auf den Tisch, umden Vater des Marktfleckens aus dem ersten Schlafe zu brin-gen. Als der bei seinem Uovor die beiden hagcrn Parodienund Kopcien von einander erblickte: nahm er in der Bier-und Schlaftrunkenheit statt der entfallnen Mütze blos einegläserne Perücke herab vom Perückcn-Kopf und setzte sie aufden seinigen. Sein Mündel redete ihn freundlich an und sagte,er woll' ihm hier seinen Freund verstellen, mit dem er Na-men troquirt und verstochen habe. Auch benennte er denHeimlicher gnädiger Herr Vetter und Pfleger. Leibgeber,wilder und erzürnter, weil er jünger war und weil die Un-gerechtigkeit nicht ihn selber betraf, feuerte um drei unhöf-liche Schritte näher vor den Ohren die Frage ab: „wen von„uns beiden haben Ew. Gnaden denn eigentlich pro inort, >o„erkläret, um ihn als einen Todten besser vorzuladen? —
„Hier erscheinen zwei Gespenster auf einmal."-Ulniso
wendete sich stolz vonLeibgeber zu Siebenkäs und sagte:„Wenn Sie nicht, mein Herr, die Kleidung so umgetauscht„haben, wie Dero Namen: so sind Sie die wcrthe Person,„mit der ich bisher die Ehre hatte, öfters zu sprechen. —„Oder sind Sie eS vielleicht doch?" sagte er zuLeibgeber,der wie besessen schüttelte. „Nun — fuhr er viel freund-