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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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verblieb ernsthaft^und wußte, der Spaß habe seine Zeit.^Diezuweilen radirten Blätter wurden nach dem Adreßkalenderabgereicht, erst an die regierenden Geschlechter, sowvl imhohen als kleinen Rathe an die 70 Herren des großenund an die 13 des kleinen Raths folglich bekam (denndaraus besteht der kleine) der Schultheiß, der Seckelmcister(d. h. Finanzpräsident), die 2 Venner (d. h. Finanzräthe),der Heimlicher (so zu sagen der Volktribun) und die resti-renden 8 Nathherren jeder sein Blatt bis der Wagenherabfuhr und die kleinern Staatsbedienten in den verschie-denen Kammern und Kommissionen mit ihren Karten ver-sorgte, als da sind die Holz-, die Jäger-, die Reformazion-kammcr, welche letzte dem LuruS begegnet, und die Fleisch-tare-Kommission, die ein einziger Metzgermeister, aber einguter alter Mann, verwaltet.-

Ich muß besorgen, ich habe mir selber ein oder einPaar Beine untergestcllt, da ich der gelehrten und statisti-schen Welt von der rcichsstädtischen Verfassung des Reichs-marktflecken Kuhschnappel, der eigentlich eine kleine Reichs-stadt ist und eine große war, nichts vormappirct habe, keinenOoi,8pscOis, keinen Grundriß, gar nichts. Gleichwol kannich hier mitten im Schüsse deö Kapitels unmöglich ein-halten, sondern ich muß warten, bis wir alle unten amEnde stehen, wo ich die statistische Krambude bequemer auf-schlage.

Das Rad der Fortuna sing bald an zu knarren undKoth auszuspritzcn; denn als Leibgeber den Achtels Aus-hängebogen von Siebenkäsens Ehestand ins Haus desHeimlichers v. Illaiso, des Vormunds, trug, empfing einelange, hagere, in Kattun-Wimpeln eingewindelte Störstange