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die von Lcnettens Reizen, und daß er Siebenkäsen ander-trauctc, er wünsche sich zu beweiben, freilich nicht sowol mitder zehnten Muse oder vierten Grazie oder zweiten Venus-— denn er wisse wol, wer diese schon habe — aber so etwamit einer Stiesgöttin und weitläuftigen Verwandten davon.Während der ganzen Fahrt, sagte er, sei er aus dem Kutsch-kästen ordentlich wie auf einem Predigtstuhle gesessen undhabe der Braut das Glück des Ehestandes mit allen mög-lichen Farben vorgchalten und es ihr so lebhaft vorgeschil-dert, daß er sich ordentlich selber darnach gesehnt; und derBräutigam würde ihm gedankt haben, daß sie ihn so dank-bar dafür angesehen. — Und in der That stand der Brautalles, besonders der Abend unbeschreiblich schön, am meistendieses, daß sie an einem solchen Ehrentage mehr diente alsbedient wurde — daß sic sich leicht gemacht und in die Haus-kleidung geworfen hatte — daß sie so spät Privatstundenüber die Küche bei ihren weiblichen Gästen nahm, die ihrnach eigenen Diktaten lasen — und daß sie schon aus mor-gen Vorsorge traf. — In der Begeisterung machte Stieselsich an Dinge, die fast unmöglich waren — er stellte seinenlinken Arm als Stäuber unter den rechten und erhielt diesenund die Fracht des plüschnen Ermels wagrecht und schnäuztedamit öffentlich das Licht, jedoch nicht ungelenk, sonderneinem Gärtner ähnlich, der an einer Stange die Baumscheerehinaushält und unten durch leichtes Zuziehcn oben alles be-schneidet — er hielt geradezu bei Leibgebern um den Schat-tenschnitt Lenettens an — und nachher beim Abschied ver-suchte er sogar (das war das einzige Unternehmen über seine
Kräfte) ihre Hand zu fangen und solche zu küssen.-
Endlich waren alle Freudenfeuer des kleinen frohen Bun-