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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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damit cr'ö langsam ablecke und so in sich bringe zum Von-sichgcben."

Und mehr dergleichen Reden wurden vorgebracht. Isteinmal eine Lust groß: so wird sie natürlicher Weise nochgrößer. Viele Gemeine aus der Sitzung machten vom Vor-rechte des Trunks und der Spezialinquisizion, nämlichDu"zu sagen, unter einander Gebrauch. Ja der Herr im Roth-plüschrock (der Rath trug ihn gerne in Hundstagfcrien) spitztedaö Maul und lächelte schmelzend, wie betagte Jungsern vorbetagten Junggesellen, und gab Winke, er verwahre daheimzwei ächte horazische Flaschen Champagner.Also gewiß^oii-m(uis8e»x?" versetzte sragweise Leibgeber. Der Schul-rath, der gerade den bessern Champagnerwein sür den schlech-ter» ansah, antwortete mit einigem Selberbewußtseyn:mou-ßirt er nicht, nun gut, so schwör' ich, daß ich ihn allein aus-trinken will." Die Flaschen erschienen. Mit Vorsichtseilte Leibgeber an der ersten die Sperrkette der Fruchtsperreab und zog ihr den Stechhelm aus und öffnete sie wie ein Testament. . . . Ich bleibe dabei, wenn einmal die zweiBalsampappeln des Lebens, der Witz und die Menschenliebe,abgedorrct sind bis an den Wipfel: so ist ihnen noch nach-zuhelfen durch einen rechten Guß aus dem Sprcngkrug be-sagter Flaschen in drei Minuten werden die Storzelntreiben. Als die Folie des Getränks, der silberne Schaum,in den Köpfen zu auflaufenden Luftschlössern geschlagen wurde:wie blinkte und gischte da jedes Gehirn! Welche bunte flie-gende Blasen warfen nicht alle Ideen des Schulraths Stie-fel, die einfachen sowol als die zusammengesetzten, desgleichendie angebornen und die fixen? Kann es denn je vergessenwerden, daß er keine gelehrten Anzeigen mehr machte als