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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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kühlt es wieder weniger als dieses oder so wie dasschwarze groie Rockenmehl nach allen Aerzten ungleich nahr-hafter ist als das weiße feine. So will eS mir nicht ein-leuchten, daß in Paris Damen, welche diamantne Haarna-deln tragen, nur halb so rein heitere Jahre erleben, alsdie Weiber, die sich dort davon erhalten, daß sie schlechteHaarnadeln aus dem Gassenkehricht auflesen; ferner man-cher, der blos mit dürren Tannenzapfen heizt, die er alsTannen-Surrogat vorher selber eingetragen, ( hier dachtedie holzersparende Tischgesellschaft sehr an sich) kann ofteben so gut fahren als mancher, der grüne in Zucker ein-fachen und verspeisen kann."

Freund Armen-Advokat versetzte Leibgeber, wie trefftJhr's! In Kneip' und Krug kriegt jeder seine noch so schwereNoth zum Glück auf einmal, er bekommt seine Prügel, seineFußtritte, seine Schimpfworte sofort plötzlich: die Lust abersteigt schön allmälig mit der Rechnung. Anders geht'S inPallästen; in einem?aIiU8 für den palliis bekommen die Lustalle auf einmal und zu gleicher Zeit ins Maul (so wie dieBlattläuse alle zu gleicher Zeit die Steiße heben und denHonig auöspritzen*))hier wird er nämlich eben so gleich-zeitig und gesellig aufgefaßt; Langeweile hingegen, Uebcr-druß und Ekel sind Sachen, welche erst allmälig, geschicktunter die mannigfachen Freuden verthcilt, von einem gan-zen langen IHtii, beigebracht und mitgetheilt werden, sowie man den Hund mit einem Brechmittel ganz überstreicht,

Wilhclmi's Unterhaltungen aus der Naturgeschichte. In-sekten. B. l.