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Kettenringe der Ehe steckte, ohne nur umzuschauen, an welchePlätze man sie daran führen würde. . . . Ich könnte hier dieFinger aufheben und einen Schwur ableisten, daß der Bräu-tigam so gerührt war wie ich, wo nicht stärker; zumal wieer den Aurikeln-Puder aus dem Blüten-Gesichte gelind ab-strich und die Blumen darin nackt ausblühcn ließ. Aber erhatte sein mit Liebetränken und Freudenthränen vollgegosse-nes Herz sehr behutsam herumzutragen, wenn es nicht über-laufen sollte zu seiner Schande vor dem lustigen Haarkräus-ler und dem ernsten Schulrathe. Auch litt er das Ueberlau-fen nicht an sich. Er versteckte, ja verhärtete gern die reinsteErweichung, weil er immer an die Poeten und Schauspielerdachte, welche die Wasserwerke ihrer Empfindung zur Schauspringen lassen; und weil er überhaupt über niemand so oftlachte, als über sich. Deshalb war heute sein Gesicht voneiner sonderbaren lächelnden Verlegenheit, die nur von dennaßschimmernden Augen die bessere Bedeutung erhielt, durch-zogen und ausgezackt. Da er bald merkte, daß er sich nochnicht genug verberge, wenn er blos den Handlanger desPe-rückenmacherö und den Proviantkommissarius des Frühstücksvorstelle: so griff er zu einem stärker» Mittel und fing an,sich und seine bewegliche Habe vor Lenettcn in ein schönesLicht zu setzen, und fragte: „liegt meine Stube nicht artig„genug, Älnäswoisells'? — Von hieraus kann ich gerade in„die Rathhaus-Fenstcr aus den Sitztisch und die Dintensäffer„gucken. — Biele von den Stühlen wurden im Frühjahr um„vierthalbes Geld erstanden und sind solche vielleicht niedlich.„—Aber mein alter guter Großvatcrstuhl (er hatte sich hin-„eingesetzt und auf dessen gepolsterte Arme seine magern hin-„gestrcckt) geht den Stühlen vielleicht im Großvatertanz
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