Druckschrift 
8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

22

Leichname r'nS Meer der Ewigkeit Hineingetrieben wurden.Der Prinzipal empfing mich mit einer Kälte, die ich halbder physischen draußen denn die Menschen und die Wölfeerbosten sich im Frostwetter am stärksten zuschrieb, halbauch den Wiener Briefen, d. h. dem Mangel derselben, undich hatte überhaupt heute nichts beim Manne zu thun. Daich aber ohnehin am Neujahrtage mit einer Donnerstag-Post aus Scheerau gehen und da ich der guten geliebtenPaulline so gern noch einige I'unIIinu, nämlich dieseAufsätze erzählen wollte, weil ich wußte, sie bekomme eheralle andre Waare auf ihre Ladenbank als diese: so kanndoch wahrhaftig kein Redaktor, der Grundsätze hat, darüberhitzig werden, daß ich wieder erschien. Ein solcher hitzigerKopf höre wenigstens den Plan, den ich hatte: ich wollteder stillen Scelenblume erstlich die Blumen stücke als zweiaus Blumen musivisch zusammengelegte Träume gebendann das Dornenstück,*) von dem ich die Dörnen, näm-lich die Satiren, wegzubrechen hatte, damit für sie nichtsübrig bliebe als eine sonderbare Geschichte und endlichsollte das Fruchtstück zuletzt (wie im Buche selber) aufge-tragen werden als ein süßer Frucht-Nachtisch; und in dieserreifen Frucht (vorher hätt' ich mündlich allen philosophischenkühlen Eisapfelsaft ausgepreßt, den nachher die Presse daringelassen) wollt' ich am Ende selber sitzen als Apfelwurm.

*) So wurden wirklich alle Stücke im ersten Bande der ersten,unverbesserten Auflage geordnet; aber der guten Paullineverschlägt cs gewiß nichts, daß ich in der zweiten, so sehrverbesserten mehr an ganz Deutschland denke und allesviel anders reihe.