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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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thckaren versehen, weil ihre verdrießliche Miene besser alsein Zensuredikt das Lesen abwendet;" aberJakobns sagtedoch seinen Gedanken heraus:P aulline, erinnere mich mor-gen daran, die Stenzin ist die Huren-Gebühren nochschuldig." Es war mir ungemein verdrießlich, daß, wennich den Schlaf bis auf wenige Schritte herangekörnet hatte,der Hauptmann wieder mit etwas abdrückte und losplatzte,was das beste Schlafpulver sogleich in alle Lüfte blies. Kei-nem Menschen ist überhaupt schwerer Langeweile zu geben,als einem, der sie selber immer austhcilt; leichter getrau' ichmir in fünf Minuten einer vornehmen geschäftfreien FrauLangeweile zu machen als in eben so vielen Stunden einemGcschäftmanne.

Die gute P aulline, die heute so gern die Historiehören wollte, die ich in Handschrift nach Berlin begleitethatte, legte mir langsam folgende Buchstaben aus dem Hemde-Schriftkasten einzeln in der Hand herum: erzählen, d. h.ich sollte dieser guten Hemd-Setzerin die Hundöposttageheute erzählen.

Ich griff'S von neuem an und begann seufzend dergestalt:H. Gerichtprinzipal, Berlinische Lettern dieser Art wirdmeine Wenigkeit nun auch durch ihr neuestes Werk in Be-legung setzen und auf solche seine Hemden, wenn sie derHolländer als Posthadern unter sich gehabt, werden meinePosttage gesetzt, wie jetzo die Namen von Ihren drei H.Söhnen. In der That muß ich bekennen, hatt' ich nichts,um mich zu trösten, als ich auf der Post hineinwärts saßund den rechten Fuß unter meine Handschrift und den lin-ken unter einen Bittschriften-Ballen steckte, der demSchee-rauer Fürsten zur Armee nachreisete, ich hatte, sag' ich,