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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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lesen könnte und halb darin machen. Ich kenne hierin, H.Hauptmann, Ihre kritischen Grundsätze noch wenig und kannalso nicht sagen, ist Ihr Geschmack britisch oder griechisch;aber ich besorge, es thut dem Werke Abbruch, daß darinStellen ich hoffe, eS sind deren nicht viele nachzu-weisen sind, worin mehr als ein Sinn steckt, oder allerleiBildliches und Blumiges zugleich, oder ein anscheinenderErnst, hinter welchem gar keiner ist, sondern lauterer Spaß(der Deutsche aber fordert seinen Gcschäststpl) und daßauch, befürcht' ich am gewissesten, in dem sonst weiten Werkedie fetzigen Ritterromane, welche so oft von den alten herr-lichen kunstlosen, nicht der leichten Feder, sondern des schwe-ren Eisens mächtigen Rittern selber geschrieben zu seynscheinen, kaum mit dem Erfolge von mir nachgeahmt underreicht worden, nach welchem ich so oft gerungen. Viel-leicht hätt' ich im Buche auch die Sittsamkeit und die Oh-ren der Damen öfter beleidigen mögen, als mancher Welt-Mann gefunden; da Bücher, sobald sie keine hohen Ohren,sondern nur keusche, und nicht den Staat, sondern nur dieBibel verletzen, am wenigsten anstößig sind, fa vielmehr,wenn es recht zugeht, zum Nachttischgeräthe und zur lite-rarischen Gerade aus demselben Grunde geschlagen werden,warum der 1^. 25. §. 10. cke mir. arg. die Gefäße der Un-ehren zum muixln imiliellri und mithin der sel. Hommelsie zur weiblichen Gerade rechnet."

Ich ersah hier zu spät, daß ich ihn dadurch auf einenmunter machenden Gedanken geführt. Ich that zwar einenSprung in eine andere Materie und merkte an:verboteneBücher stelle man überhaupt am sichersten in öffentlichenBibliotheken auf, die man mit den gewöhnlichen Biblio-

Jean Panl's ausgelv. Werke. V1>l. Z