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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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weiter nichts, um mich zu trösten als den natürlichen Ge-danken: der Teufel mach' es anders. Nur thut dieß nie-mand weniger als der. Denn, beim Himmel! in einemZeitalter wie unserem, in einem, wo das Orchester dieInstrumente der Weltgeschichte erst zu einem künftigen Kon-zerte stimmt, wo mithin noch alles unerhört in einanderschnarrt und pfeift (daher einmal das Stimmen einem ma-rokkanischen Gesandten am Wiener Hofe noch besser als dieOper gefiel) in einem solchen Zeitalter, wo cs so schwerist, den feigen Menschen vom muthigen, den lässigen vomthatcndurstigcn, den verdorrten vom grünenden zu unter-scheiden, wie setzo im Winter die fruchttragenden Bäumeaussehen wie die verreckten in einem solchen Zeitaltergibt's für einen Autor keinen Trost als einen, dessen ichheute noch nicht gedacht habe, den nämlich: daß er doch einZeitalter, worin höhere Tugend, höhere Liebe und höhereFreiheit seltene Phönire oder Sonnenvögel find, recht gutmitnehmen und die sämmtlichen Vögel so lange recht leb-haft malen kann, bis sie selber geflogen kommen; alsdannfreilich, wenn sie in ihren Urbildern auf der Erde ansässigsind, ist wol uns allen das Schildern und Preisen derselbengrößtcntheils versalzen und zuwider gemacht und ein bloßes

Dreschen leeren Strohs.-- Nur wer nicht handeln

kann, arbeitet für Pressen."

Die Arbeit ist nur darnach (siel der wache Han-delsmann ein) der Handel ernährt seinen Mann; aberBücherschrcibcn ist nicht viel besser als Baumwolle spinnenund Spinnen ist daS Nächste am Betteln. . . Ihnen nichtzu nahe geredet; aber alle verdorbene Buchhalter und fal-

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