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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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dem Kunstwerke sei cs wie mit einem papierncn Drachen,welcher nur höher steige, wenn ihn der Knabe an der Schnurziehe und zügle, aber sofort stch senke, wenn ihn der Kleinenicht anhalte, sondern gehn lasse.

Wir kommen endlich auf unser Werk zurück. Die größ-ten Verbesserungen darin sind wol die historischen. Dennseit der ersten Ausgabe hatt' ich das Glück, theilö den Schau-platz Kuhschnappel selber (wie in Jean Pauls Briefen längstberichtet worden) zu besuchen und zu besehen, theils durchden Briefwechsel mit dem Helden selber ungedruckte Familien-begebenheiten zu gewinnen, zu welchen wol auf keinem an-dern Wege zu gelangen war, wenn man sie nicht geradezuerdichten wollte. Sogar neue Leibgeberiana Hab' ich er-beutet, die mich jetzo unsäglich erfreuen, da ich sie mitthei-lcn kann.

Gewonnen ferner hat die neue Ausgabe durch die Landeö-Verweisung aller der Ausländer von Wörtern, welche dengeschicktesten Eingcbornen den Platz weggenommcn.

Bereichert hat sich weiter die neue Ausgabe durch diekritische Ausleerung von allen Genitiv-End-S in den Samm-odcr Gesammtwörtern. Freilich ungemein beschwerliche Aus-segungen von Buchstaben und Wörtern durch vier langeBände hindurch kann wol niemand so hoch ansetzen, nichteinmal die Nachwelt, als der Ausfeger selber.

Verbessert wurde ferner die neue Auflage dadurch, daßich die beiden Blumen stücke an das Ende des zweitenBandes stelle (denn in der alten standen sie ganz im Anfängedes ersten), und daß ich mit dem ersten Frachtstücke nichtden ersten Band, sondern viel zweckmäßiger den dritten ab-schließe; lauter Unterschiede, die früher nicht da gewesen.