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Wuth Gwenwpns über diesen unerwarteten in Gegenwartaller seiner Uckclwpr's (d. h- edlen Häuptlinge, wörtlich, hoch-gestalleter Männer) ihm angcthanen Schimpf, ihres Ueber-maßes wegen, nicht zum Ausbruche kommen zu können schien,als die Stille plötzlich durch einige Töne der bisher stummenHarfe Cadwallon's unterbrochen wurde. Der Fürst blickteanfänglich, entrüstet über diese Unterbrechung, wilden Blicksamiher; denn er war gerade im Begriff zu reden; allein alsec den Barden voll Begeisterung sich über seine Harfe hin-Seugen und mit beispielloser Kunst die wildesten und erhaben-sten Töne in schönen Einklang bringen sah, so wurde er Zu-hörer statt Sprecher, und Cadwallon, nicht aber der Fürst,schien der Centralpunkt der Versammlung geworden zu sein.Aller Augen waren auf ihn gerichtet, und jedes Ohr lauschtefeinem Sange mit athemloser Aufmerksamkeit; gleich als obrin Orakel Antwort ertheilt hätte.
»Nicht mit dem Fremdling vermählen wir unö," so ent-strömte der Gesang den Lippen des Barden. „Vortigern ver-mählte sich mit dem Fremdlinge; das brachte das erste Weheüber Britannien, das Schwert über seine Söhne, und denDonuerstreich über seine Paläste. — Wir vermählen unsnicht mit den sklavischen Sachsen — der freie fürstliche Hirschwählt die Färse, deren Nacken das Joch getragen hat, nichtzu seiner Braut. Wir vermählen uns nicht mit den räube-rischen Normannen — der edle Hund verschmäht es, sich eineGefährtin in der Heerde räuberischer Wölfe zu suchen. Seitwann hörte man, daß die Cymrier, Brute's Abkömmlinge, dieächten Kinder der schönen brittischen Erde geplündert, unter-drückt, ihres GeburtsrcchtS beraubt und in ihren letzten Zu-fluchtsstätten beschimpft wurden? — Seit wann, als seit siedem Fremdlinge freundlich die Hand reichten, und die Toch-