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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Wuth Gwenwpns über diesen unerwarteten in Gegenwartaller seiner Uckclwpr's (d. h- edlen Häuptlinge, wörtlich, hoch-gestalleter Männer) ihm angcthanen Schimpf, ihres Ueber-maßes wegen, nicht zum Ausbruche kommen zu können schien,als die Stille plötzlich durch einige Töne der bisher stummenHarfe Cadwallon's unterbrochen wurde. Der Fürst blickteanfänglich, entrüstet über diese Unterbrechung, wilden Blicksamiher; denn er war gerade im Begriff zu reden; allein alsec den Barden voll Begeisterung sich über seine Harfe hin-Seugen und mit beispielloser Kunst die wildesten und erhaben-sten Töne in schönen Einklang bringen sah, so wurde er Zu-hörer statt Sprecher, und Cadwallon, nicht aber der Fürst,schien der Centralpunkt der Versammlung geworden zu sein.Aller Augen waren auf ihn gerichtet, und jedes Ohr lauschtefeinem Sange mit athemloser Aufmerksamkeit; gleich als obrin Orakel Antwort ertheilt hätte.

»Nicht mit dem Fremdling vermählen wir unö," so ent-strömte der Gesang den Lippen des Barden.Vortigern ver-mählte sich mit dem Fremdlinge; das brachte das erste Weheüber Britannien, das Schwert über seine Söhne, und denDonuerstreich über seine Paläste. Wir vermählen unsnicht mit den sklavischen Sachsen der freie fürstliche Hirschwählt die Färse, deren Nacken das Joch getragen hat, nichtzu seiner Braut. Wir vermählen uns nicht mit den räube-rischen Normannen der edle Hund verschmäht es, sich eineGefährtin in der Heerde räuberischer Wölfe zu suchen. Seitwann hörte man, daß die Cymrier, Brute's Abkömmlinge, dieächten Kinder der schönen brittischen Erde geplündert, unter-drückt, ihres GeburtsrcchtS beraubt und in ihren letzten Zu-fluchtsstätten beschimpft wurden? Seit wann, als seit siedem Fremdlinge freundlich die Hand reichten, und die Toch-