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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
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ler des Sachsen an ihre Brust drückten? Welches von beidenfürchtet man, den vertrockneten Sommerbach, oder den wilddahinrauschcnden Winterstrom? Lächelnd geht die Jungfrauüber das leere Beet des von der Sommerhitze aufgezehrterBaches, allein Roß und Reiter scheuen sich, der aufgeschwol-lenen Winterfluth entgegen zu rennen. Männer von Math-raval und Pomps seid die gefürchtete Winterfluth. Gwcn-wyn, Sohn von Cpverliock! deine wallende Feder sei die le-bendste ihrer Wogen."

Alle friedlichen Gedanken, die ohnehin dem Herzen derkriegerischen Britten fremd waren, verschwanden vor dem Ge-sänge Cadwallons, wie Staub vor dem Wirbelwinde, und miteinstimmigem Jubelrufe erklärte sich die Versammlung füraugenblicklichen Krieg. Der Fürst selbst sprach nichts, allein,stolz um sich herumblickend, erhob er wild den Arm, wie Einer,der die Scinigen zum Angriffe auffordert.

Hätte es der Priester gewagt, so würde er Gwenwpn er-innert haben, daß das Kreuz, das er auf seine Schultern ge-nommen hatte, seinen Arm dem heiligen Kriege weihete, undihm verbot, sich in irgend einen weltlichen Streit einzulas-sen; allein'eine solche Aufgabe war ein zu großes Wagstückfür Vater Hugo; er zog sich daher in aller Stille aus derHalle in die Einsamkeit seines Klosters zurück. Caradoc, des-sen Herrlichkeit nur von kurzer Dauer gewesen war, ent-fernte sich ebenfalls demüthig und niedergeschlagen, und nicht,ohne einen Blick des Unwillens auf seinen triumphirendenGegner zu werken, der so klug gewesen war, seine Begeiste-rung für das Kricgsthema aufzusparen, das den wilden Sinnder Versammelten stets am meisten ansprach.

Die Häuptlinge nahmen ihre Eitze wieder ei», nicht aber,um das Festgelage fortzusetzen, sondern um auf die, diese»