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Mit gedämpfter und schwankender Stimme las der Kaplanfolgenden Brief: —
„Raymond Verenger, der edle normannische Ritter, Sene-schal der Ksräe aouloureuse, entbeut Gwenwpn, dem Fürstenvon Powys, (Friede sei zwischen ihnen!) seinen Gruß."
„Euer Brief, in welchem Ihr um die Hand meiner Toch-ter Eveline Berenger anhaltet, wurde uns wohlbehalten vonEurem Diener, Jorworth von Jevan, überbracht, und wirdanken Euch herzlich für die wohlwollenden Gesinnungen, dieIhr in demselben gegen uns und die Unsrigen an den Tagleget. Allein in unsrem Herzen die Verschiedenheit des Blu-tes und der Abkunft, so wie die Schwierigkeiten und Anlässezu Beleidigungen, welche oft aus ähnlichen Verbindungenentsprangen, erwägend, halten wir es für besser, unsre Toch-ter mit einem Gatten ihres Volkes zu vermählen. Wir thundieß durchaus nicht, um Euch zu kränken, sondern einzig undallein aus Besorgniß für Euer eigenes Wohl, so wie für dasunsrige und das unsrer Untergebenen, die desto sicherer gegendie Gefahren eines Streites zwischen uns sind, je wenigerwir es versuchen, die Bande unsrer Freundschaft enger zuknüpfen, als es sich geziemt.
„Schafe und Ziegen waiden friedlich neben einander,allein sie vermischen sich nicht in Blut oder Geschlecht miteinander. Zudem hat ein edler und mächtiger Gränzlord,Hugo von Lacy, der Constabcl von Chester, um die Handunsrer Tochter Eveline angehalten, und wir haben seiner eh-renvollen Werbung eine günstige Antwort ertheilt. Unmög-lich können wir Euch daher in dieser Sache willfahren; alleinIhr werdet uns zu allen Zeiten bereit finden, Euch in andernDingen gefällig zu sein. Hiezu nehmen wir zu Zeugen Gott,